BEWERTEN
 

The Joykiller

»Same«

[Epitaph / Semaphore / VÖ: 02.01.1995 ]

Text: Autor unbekannt

Die Punklegende T.S.O.L, die mit ihrem düsteren und unverwechselbaren melancholischen Melodic-Psychedelic-Hardcore in den Achtzigern eine Vorbildfunktion ausübte, meldet sich zügellos und dynamisch zurück. Jack Grisham, Kopf und Sänger jener Kultband, hat sich auf alte Zeiten besonnen und eine Band namens THE JOYKILLER gegründet, mit der er an alte vergangene Tage anknüpft, um sie nochmals aufleben zu lassen. THE JOYKILLER hat mehr Tempo, Power und belebende Melancholie, als die alten T.S.O.L je hatten. (Dieses kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten, da ich selbst ein Fan von TRUE SOUND OF LIBERTY war und bin.) Fünfzehn Hymnen, fünfzehn progressive Regressionen (?!), fünfzehn Kälte- und Wärmeschauer, d.h.

fünfzehn Hits auf einem Longplayer, der schon vor langer Zeit hätte veröffentlicht werden sollen. THE JOYKILLER: eine Band, die den gleichen Stellenwert hat wie ein gewaltiger Komet am Horizont. Ein Album, das sowohl musikalisch als auch durch seine Covergestaltung, was sicherlich jeden amerikanischen Comic-Literaten anspricht, vollends überzeugt.



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