BEWERTEN
 

Dance Or Die

»Everspring«

[Machinery / RTD / VÖ: 18.04.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Nach den vorab ausgekoppelten Maxis \"Time Zero\", \"Minuteman\" und \"Goldrush\" liegt nun das dritte Werk der Berliner Klanglaboranten Wagner (Gesang) und A.N.G.O. (Musik) vor. Und wiederum ist es ein in sich geschlossenes Konzeptalbum geworden. \"Die Geschichte entspringt der zynischen Betrachtung vom Hier und Jetzt, aus dem Blickwinkel der Stunde 0.\", versucht das Info es auf ein Motto für \"Everspring\" zu bringen. Das Thema Apokalypse musikalisch umzusetzen, ist DANCE OR DIE zum Teil sehr gut gelungen. Nach einem mystisch und bedrohlich anmutenden Intro platzt das an ihren selbstbetitelten ersten Single-Hit erinnernde \"Time Zero\" in die düstere Szenerie.

Mit einer wahnsinnig groovenden Rhythmusachse und dem gewohnt fetten Synth-Sound ausgestattet, hat es das Potential zum Club-Klassiker oder gar Chart-Entry. Weiter führt die ungeheure Reise vorbei an einer \"Desperate Generation\", deren von Privatsendern (\"Channel 83\") degenerierten Konsumbürger für den Niedergang mitverantwortlich gemacht werden (\"Minuteman\"), bis sie letztendlich am Punkt des \"ewigen Frühlings\" anlangt.
Was auch immer ich von der dargestellten Handlung halten soll, die musikalischen Glanzpunkte setzen die stimmungsvolleren Momente des Albums wie \"Time Zero\", \"Channel 83\" oder das Schlußstück. Im Albumverlauf tauchen allerdings immer wieder frappierende konzeptionelle Lücken auf, die letztendlich einen unausgewogenen Gesamteindruck hinterlassen.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • Nächste Tour-Termine

  •  
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
Anzeige
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.