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Gutterball

»Weasel«

[Enemy / IRS / VÖ: 14.04.1995 ]

Text: Autor unbekannt

So kann's gehen: Da trifft man sich mit Freunden, macht ein bißchen Musik, und irgendjemand kommt auf die Idee, den Vorgang aufzunehemen. Aus der unter Alkoholeinfluß gelaufenen Session wird eine Platte, die wird ein Erfolg, die Freunde gehen auf Tour. Hartnäckig leugnen sie, eine Band zu sein, und verweisen auf ihre eigentlichen Projekte - das Duo HOUSE OF FREAKS, Steve Wynns Soloarbeit. Doch spätestens jetzt, mit dem Erscheinen ihrer zweiten Platte, nimmt ihnen niemand mehr ab, daß GUTTERBALL nur eine flüchtige und einmalige Idee war. GUTTERBALL ist längst zu einer festen Größe geworden. Steve Wynn, Bryan Harvey, Johnny Hott und Steve McCarthy sind zum zweiten Mal dabei.

Der ursprüngliche Bassist Bob Rupe wurde durch Armistead Wellford ersetzt, dessen mitleiderregende Promenadenmischung 'Weasel' das CD-Cover ziert und dem Album seinen Namen gibt. Obwohl die zweite Studiorunde weniger spontan ablief, herrscht auf 'Weasel' eine ganz ähnliche Stimmung wie auf dem Erstling. Die Mitglieder der Band sind allesamt versierte Musiker und gute Freunde. Man kennt die Macken und Vorlieben der anderen, schreibt schnell und mühelos Songs miteinander und produziert dabei Gitarrenrock-Perlen wie 'Transparancy' oder 'Black And Gold'. GUTTERBALL vertrauen auf das, was sie und Fans ihrer Musik kennen: psychedelischer Rock der frühen Achtziger, Blues und Country. Und weil ihre große Erfahrung eine gewisse Gelassenheit und vor allem Selbstironie mit sich bringt, sind die Texte auch nicht zum Lachen, sondern zum Schief-Grinsen.



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