BEWERTEN
 

Dominik Von Senger

»The Second«

[fünfundvierzig / INDIGO]

Text: Autor unbekannt

Sc

hön, daß es heutzutage solche Musik noch gibt. Viel gibt es zu VON SENGER nicht zu sagen, und das ist gut so - im positiven Sinne. Zwar musizierte er mit sämtlichen Größen der Kölner-Rock-/Pop-Szene, wobei er jedoch eigentlich nur eines ist, gerade auch in Zeiten der handwerklichen Verkommenheit - ein verdammt guter Gitarrist. Vornehmlich instrumental, gelingt es ihm nicht zuletzt auch aufgrund der grandiosen Rhythmusfraktion seiner Begleitband, atmosphärisch dichte Stücke im Grenzbereich zwischen psychedelischer Experimentierfreude und rockigem Wohlklang entspannt vorzutragen. Ein unspektakuläres Werk, das den Geist der 70er wieder aufleben läßt und doch ohne Manierismen und verkrampfte Modernität auskommt.



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