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Ikon

»In The Shadow Of An Angel«

[Appollyon / EFA / VÖ: 16.02.1996 ]

Text: Autor unbekannt

Die 80er waren die Zeit so vieler britischer Bands, die uns im Zuge der Postpunk-Ära mit ihren z. T. düster-warmen Melodien in ihren Bann zogen. All diese Bands nun aufzuzählen, wäre vielleicht zuviel des Guten, aber wie es scheint, gibt es immer noch Gruppen, die diese schöne Tradition pflegen. IKON z. B. Verwunderlich dabei ist, daß sie weder von der Insel noch vom europäischen Festland stammen, sondern aus Australien. \"In The Shadow Of An Angel\" wäre in den Achtzigern sicherlich ein großer Verkaufshit geworden, denn das, was dieses Trio hier auf Tonträger gebannt hat, ist von höchster Qualität. \"Condemnation\" könnte aus der Frühzeit von PINK TURNS BLUE stammen.

\"Lord Of The Darkness\" hätte auf einer FIELDS OF THE NEPHILIM-Veröffentlichung sicherlich einen besonderen Platz eingenommen. Dabei möchte ich diese Herren auf keinen Fall des Plagiats bezichtigen, denn das würde der fragilen Schönheit ihrer Kompositionen nicht gerecht werden. IKON haben Einflüsse aus dem letzten Jahrzehnt in ihrer Musik verarbeitet, das aber macht sie nicht zu Kopisten. Mit \"Fall Apart\" interpretieren sie einen DEATH IN JUNE-Klassiker, womit IKON beweisen, daß sie es auch mit dieser Kultband aufnehmen können. Was soll ich noch lange von Nostalgie faseln, diese Platte empfiehlt sich von selbst. Peter Pan



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