BEWERTEN
 

Keith Murray

»The Most Beautifullest Thing In The World«

[Jive / ARIS / VÖ: 01.03.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Wenn Du 'ne Crew hast, dann warn' sie lieber vor diesem explosiven New Yorker Rap-Wunder! KEITH MURRAY, seines Zeichens Rap-Protegé plus sicheres Kapital von Ex-EPMD-Hälfte Erick Sermon fasziniert vom ersten Moment an mit einer ungewöhnlich klaren, gleichzeitig plärrenden und doch tiefen Ausnahmestimme. Wo er - angefangen mit SERMONs Solo-Debüt bis zuletzt auf MARY J. BLIDGEs zwoter Mega-LP - seine rauhen Gast-Reime droppte, steht ihm nun die Def-Squad auf seiner boomabastisch tonnenschwer scheppernden von verzwickten Funk-Grooves getriebenen Debüt-LP zur Seite. Und ob KEITH nun mit Jamal (von der Crew ILLEGAL), \"Straight Loonie\" (mitproduziert von Busta Rhymes von den LEADERS O.T.N.S), Herrn SERMON und REDMAN (auf \"How' That\") oder mit soulvoller Unterstützung eines Paul Hightower zusammen mit HURRICANE GEE auf \"Bom Bom Zee\" um die Wette battelt - er läutet mit seinem Stil eine neue Generation junger und selbstbewußter Hardcore-Rapper ein, die unverschämt clever ihre Reimfähigkeit nutzen, um Gangster- und Unterleibsgeschichten durch Rap(Crew)-interne Themen zu ersetzen.

MURRAYs Debüt stellt die seltene Ausnahme einer Rap-Langrille, bei der man eigentlich nur durchweg bedauert, daß die Tracks (zu oft) schon nach 3 Minuten zu Ende sind. Der Junge läßt sich eindeutig nicht in die Suppe spucken - aufgepaßt!



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