BEWERTEN
 

Hank Ray

»Mainstream Death County«

[O.M.D. Records / Swomp / VÖ: 25.11.2003 ]

Text: Autor unbekannt

Die Stimme ist sehr tief, wirklich sehr tief, sie klingt nach Whisky und einem gerade zu Ende gebrachten Rinder-Trail, abends, am Lagerfeuer, mit Schwielen am Arsch, singt vom \"Golden H Of Rock'n'Roll\", so daß die Frage nach Lee Marvins Erbe wohl endgültig geklärt scheint. Der Sound ist dabei Up-Tempo-Country/Western-goes-Rockabilly, gewürzt mit einer Prise Punk, und diese Veröffentlichung eine Zusammenstellung bisher unveröffentlichter Aufnahmen mit den original RAYMEN-Musikern und Eddie Wagner (Ex-MULTICOLOURED SHADES) an der Slide-Guitar und der Harmonica.
Fehlen darf natürlich auch nicht der \"staubige Landstraßen\"-Blues mit, ich vermute mal, Bottleneck, der davon handelt, daß \"sometimes you treat me like a dirty dog\" - staubtrocken und hart.

Aber auch die doch eher weichen Country-Balladen mit kleinen Rock-Ausbrüchen wie z.B. \"Party\" gefallen mir ausgesprochen gut. Und was für eine Stimme.
HANK RAY fängt für mich da an, wo CHRIS ISAAK Pop kaufen geht und die CRAMPS zu weird werden, und er füllt das so entstandene Vakuum überzeugend mit Country/Western-Luft und Bariton-Grusel.



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