BEWERTEN
 

At The Gates

»Terminal Spirit Disease«

[Peaceville / RTD / VÖ: 10.11.2003 ]

Text: Autor unbekannt

Kam der Genuß der ersten beiden Alben in etwa dem Hörvergnügen einer ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN-Scheibe nahe und verursachte bei mir ein derartiges Reiern, daß ich diese Plattenkritik schon mit dem einfachen Wort 'Verriß' abhaken wollte, änderte sich dies beim Reinhören, was nicht zuletzt am Sänger Thomas Lindberg liegt. Denn der versucht mit seinem hysterisch-heiseren Gekreische nicht mehr im Vordergrund zu stehen, sondern reiht sich ideal in die Band ein, so daß das Songwriting diesmal deutlich besser ist. Weg von langweiligen, runtergeholzten Knüppelpassagen, gepaart mit Mid-Tempo Teilen, hin zu sehr melodischen Nummern, die sofort in's Ohr gehen, ohne jedoch drucklos zu klingen.

Höhepunkte dieser Scheibe sind ohne Zweifel die neue AT THE GATES-Hymne 'Terminal Spirit Disease' und das Akustik-Instrumental 'And The World Returned'. Doch wie jede Medaille hat auch diese CD zwei Seiten, eine gute und eine schlechte. Logisch. Die Gute sind die 6 neuen Stücke, die Schlechte die drei schon bekannten Live-Stücke 'All Life Ends', 'The Burning Darkness' und 'Kingdom Gone', die mir lediglich wie eine Aufstockung für eine vollständige CD vorkommen.



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