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Engelstaub

»Ignis Fatuus: Irrlichter«

[Apollyon / EFA]

Text: Autor unbekannt

Nach dem düster-bedrohlichen Instrumentalstück, das als 'Prolog' diese CD eröffnet, kombinieren ENGELSSTAUB auf dem nachfolgenden 'Dream Demon' dunkle Industrial-Klänge mit Sprechgesang, um im folgenden immer wieder zwischen Rhythmik und Schrägheit hin und her zu springen. 'Ignis Fatuus: Irrlichter' lebt von Gegensätzen: heller, weiblicher Gesang bildet den Gegenpart zur dunklen, männlichen Stimme, ruhige Gitarrenklänge wechseln ab mit lärmenden Industrial-Sounds. Insgesamt gelingt es ENGELSSTAUB - das einst aus MADRE DEL VIZIO hervorging, inzwischen aber weit mehr als ein Sideprojekt ist - auf dieser CD, mittelalterliche Strukturen und Anleihen in ein durchaus modernes Gewand zu kleiden.

Mit 'Ignis Fatuus: Irrlichter' besetzt sie jene Lücke, die noch zwischen Bands wie DEAD CAN DANCE oder ORDO EQUITUM SOLIS klaffte.



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