BEWERTEN
 

Ali Farka Toure / Ry Cooder

»Talking Timbuktu«

[World Cercuit / East West / VÖ: 04.03.2002 ]

Text: Autor unbekannt

Als einziger weißer Südstaatler zeichnet sich das Werk von RY COODER aus durch verschiedenartige Experimente mit den Ursprüngen der klassischen Musik Amerikas - dem Blues. Als er vor zwei Jahren auf den Gitarristen ALI FARKA TOURE traf, kristallisierte sich in Gesprächen bei beiden Gitarristen die Idee heraus, die Wurzeln bis zum Ansatz zurück zu verfolgen. Resultat ist ein Album mit zeitlosen Kompositionen, deren Vocal-Parts in vier verschiedenen Sprachen (Tamasheck, Songbau, Bambara & Paul) verfaßt wurden. Diese vier afrikanischen Sprachstämme sind zugleich die Muttersprachen der Völker, die von Sklavenhändlern einst in das Land der 'Freiheiten und unbegrenzten Möglichkeiten' verschleppt wurden.

Auch wenn einigen Südstaatlern noch immer der Hauch der drei 'Ks' und Reaktionismus anhaftet, hier ist nichts davon zu spüren.



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