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Lycia

»A Day In The Stark Corner«

[Hyperium / RTD / VÖ: 01.01.2001 ]

Text: Autor unbekannt

Was sagte doch gleich das Zillo über eine CD aus dem Hause Hyperium: 'Ein ganz besonders duftender Nebelschleier der Träume und Fantasien muß vor gar nicht langer Zeit über unserem Planeten niedergegangen sein. Wie sonst läßt sich die hohe Anzahl qualitativ überragender Veröffentlichungen von düsteren verträumten Alben in diesen Tagen erklären?' Das gleiche gilt für LYCIA, einem Projekt des Amerikaners Mike van Portfleet. Schwerelose Musik wie eine Unterwasserreise. Die Töne schweben durchs Wasser, bevor sie langsam, in Zeitlupe, auf den Meeresgrund sinken. Mit ihnen unten angekommen, hat man das Gefühl, als vernähme man eine Stimme, die einem von der Wasseroberfläche etwas zuruft.

Sie dringt aber nicht mehr ins Bewußtsein, denn hier unten sind die Sinne mit anderen Reizen beschäftigt. Das ist eine Weile interessant, doch auf die Dauer zu fade. Man möchte wieder auftauchen und ist froh, daß der Spuk nach 60 Minuten zu Ende ist. New Age Music meets Dark-Wave. Erstaunlich, daß derartige Musik ein Label und geneigte Hörer findet.



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