Templebeat
»Black Surburbia«
Text: Autor unbekannt
Wieder einmal eine Band, die voll im Trend liegt? Das Italo-Quartett TEMPLEBEAT liefert auf seinem Dynamica-Debut Hardcore-Elektro mit derben Gitarren-Adaptionen und teilweise fiesem Gesang. Diese Mixtur kam uns in der Vergangenheit schon des öfteren zu Ohren, doch TEMPLEBEAT hebt sich in wichtigen Punkten vom Elektro-/Gitarrenbrei ab. Wo die Konkurrenz nach spätestens einer halben CD-Länge langweilt, da fängt TEMPLEBEAT erst richtig an! Neben den erwähnten Brachialanteilen ist 'Black Surburbia' ein äußerst musikalisches Produkt geblieben, woran besonders Sänger M. Benetello seine 'Schuld' hat, denn sein Organ erweist sich als ungewöhnlich variabel und kann sogar medodischere Passagen mühelos interpretieren - für dieses Genre fast ein Novum. Daß TEMPLEBEAT auch richtig gut Plagiat betreiben kann, beweist 'Intolerance', ein Track, der auch einer früheren NINE INCH NAILS-Produktion entsprungen sein könnte.
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