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Mynox Layh

»Terminus Claritatis«

[Hyperium / RTD]

Text: Autor unbekannt

Über zwei Jahre haben MYNOX LAYH in Düsseldorf an ihrem neuen Album gearbeitet. Und 'Terminus Claritatis' (Ende der Eindeutigkeit) klingt auch so, als würde eine Menge Arbeit drin stecken. Die Stücke sind ungemein vielschichtig, bestehen zum Teil aus Stilen, die ich für unvereinbar hielt und schlagen oft einen unvermuteten Weg ein. So werden bombastische Orchesterarrangements mit einem leisen Disco-Beat unterlegt, was zusammen wie die Musik zu einem surrealen Fernsehfilm klingt. Nur ein Stück der insgesamt 12 bricht nicht mit konventionellen Hörgewohnheiten, und selbst das ist noch schwer zu verdauen. Ich glaube, vieles von 'Terminus Claritatis' wäre leichter zu ertragen, wäre da nicht dieser fiese, tiefe Gesang auf der Musik.

Aber gut, ich habe die CD nicht gemacht, das muß das Kollektiv (wie sich MYNOX LAYH selber bezeichnen) selber wissen, inwieweit sie unzugänglich oder gar abschreckend wirken wollen.



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aus Intro #16 (August 1994)
 
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