BEWERTEN
 

Gary Floyd

»World of Trouble«

[Glitterhouse / EFA / VÖ: 16.02.1998 ]

Text: Autor unbekannt

Ein Jahrzehnt nach dem Ende der Punklegende THE DICKS nimmt Sänger GARY FLOYD, ehemals passionierter Irokesenschnittträger, ein Country/Blues-Album ganz alter Schule auf. Jetzt in Diensten der besten SubPop-Band SISTER DOUBLE HAPPINESS, entstand im Anschluß an die letztjährige Welttournee die Idee zu einem Alleingang. Das Zustandekommen beschreibt der beleibte FLOYD folgendermaßen: 'Wir haben uns in einen Aufnahmeraum gesetzt, die Bandmaschine angeschmissen und angefangen zu spielen. Was ich dabei empfand, habe ich gesungen, die Band hat sich davon packen lassen.' Was der Mann, dessen Stimme fälschlicherweise mit GLENN DANZIG (FLOYD ist Herz, DANZIG bloß Kopf und Körpertraining) verglichen wird, bei diesen Sessions an Emotion freisetzen konnte, macht ihn zum Genius.

Wunderbaren Songs, die oft an die Schemata der frühen amerikanischen Bluestraditionals angelehnt sind, haucht GARY FLOYD mit seinem unvergleichlichen Timbre Seele ein. Große Platte!



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