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Lily Allen

Angewidert von Radiohead

14.11.2007, 15:38, Text: Johannes Mihram
[28 Kommentare]

Lily Allen ist stinksauer auf Radiohead, weil die Band ihren Fans frei stellte, wieviel sie für den Download ihres Albums 'In Rainbows' zahlen möchten. Damit würden es Radiohead Nachwuchsbands schwer machen, so Allen, weil diese nicht wie Thom Yorke und Co. mit Konzerten ein Vermögen einnähmen.

Allen ereifert sich: \\"Es ist arrogant von ihnen, ihre Musik praktisch kostenlos abzugeben. Sie haben schon Millionen gemacht. Es ist außerdem eine falsche Botschaft für die jungen Bands, denen es noch nicht so gut geht. Ich kann mich auch nicht entscheiden, wie viel ich für Eier bezahlen will. Warum sollte es bei Musik anders sein?\\".





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  • hansmoleman 15.11.2007 | 12:39:36
    ...behaupte ich mal so.
    was wär wohl die richtige botschaft für junge bands, denen es nicht so gut geht?

  • hansmoleman 15.11.2007 | 12:56:59
    ...behaupte ich mal so.
    naja, wenn frau allen meint, kleine kinder junge bands könnten auf die idee kommen, dasselbe zu tun und wären dann enttäuscht, wenn sie danach nicht voll reich sind, liegt sie da zumindest nicht 100% daneben... für 'ne vier könnte es doch noch reichen, oder?

  • hansmoleman 15.11.2007 | 13:58:13
    ...behaupte ich mal so.
    und was lernt man daraus?

    allen kann man's nicht recht machen!

    buuuhahahaha

  • User: very_british
  • very_british 15.11.2007 | 14:34:39
    taken too young
    Momentmal, EIER? Eier geht gar nicht, Frau Allen, Chauvinistensau.

    Ansonsten hab ich die News aber vielleicht auch einfach nicht verstanden. Aber Fr Allen hat das wohl irgendwie auch nicht verstanden. Hä?

  • Tomalak 15.11.2007 | 15:15:02
    runner vonn de Gass
    man hat es nicht einfach als Musiker, isses zu teuer murren die Fans, isses zu billig die Kollegen.

  • drivenstate 15.11.2007 | 15:29:48
    ich bin hier falsch
    sie hat aber nicht unrecht, denn seit der radiohead-aktion ist die gesamte musikindustrie noch stärker angeschlagen als ohnehin schon. man kommt sich irgendwie noch dümmer vor, wenn man für seine musik geld haben will.
    das "problem" an der radiohead-aktion ist aber nur, dass sie es quasi endlich mal ausgesprochen haben und die katze jetzt aus dem sack ist.
    es steht einem frei, ob man geld dafür berappen will oder eben nicht. solange es noch genug leute gibt, die sich weiterhin tonträger kaufen, ist das alles nicht so schlimm.
    das problem sind also nicht radiohead, sondern das konsumentenverhalten.

  • hansmoleman 15.11.2007 | 15:36:42
    ...behaupte ich mal so.
    seit der radiohead-aktion ist die gesamte musikindustrie noch stärker angeschlagen als ohnehin schon.

    gibt's da zahlen zu? die aktion ist doch gerade mal 'n monat alt, wie kann man da solche aussagen treffen? im übrigen gibt es jede platte umsonst im netz. in diesem fall haben eben i-tunes und konsorten nichts vom dem abbekommen, was an geld floss...

  • hansmoleman 15.11.2007 | 15:38:16
    ...behaupte ich mal so.
    ausserdem hiess es in letzter zeit soch immer, dass die umsätze wieder gestiegen wären, wobei man die zahlen von früher sicher nie wieder erreichen wird.

  • User: pop_b_sessen
  • pop_b_sessen 15.11.2007 | 16:54:19

    alles, was die radiohead-aktion zeigt, ist: es braucht keine plattenfirmen mehr (ausser als qualitätsfilter). dass das jetzt aber ein model für die zukunft sein soll ist totaler quatsch. und da hat frau allen recht.

  • User: snorej
  • snorej 16.11.2007 | 12:18:13

    was ist den heute schon leicht?

  • User: Stitch
  • Stitch 16.11.2007 | 12:35:30
    neoliberaler Verschwo:rer
    plattenfirmen sind als "qualitaetsfilter" wie die erfahrung lehren koennte ungefaehr so geeignet wie ein windows-rechner als webserver. dass durch dieses eine aktioenchen die mi noch ein wenig staerker angeschlagen wird, als ohnehin schon, glaub ich aber auch. denn ihr geschaeftsmodell ist schlicht und einfach veraltet und wird sich mehr und mehr selbst den garaus machen. alles andere ist kaum mehr existenzangst-gejammer von lern- und/oder anpassungsunwilligen soon-to-be-ewig-gestrigen. aber das habe ich alles an anderer stelle schon laengstens und schmutzigst vertreten...

  • User: Zugast
  • Zugast 16.11.2007 | 17:11:59
    hier klicken und gewinnen!
    Den Entscheidern "offensichtlich" nicht, die freuen sich wahrscheinlich das Microsoft ständig "umsonst" Server Lizenzen verteilt. Aber das ist völlig off-topic und ich bezweifele das sich hier irgendjemand über Vor- und Nachteile von Webservern unterhalten will.
    Ich wollte nur mal darauf hinweisen, das der Vergleich hinkt bzw absurd ist.

  • User: Stitch
  • Stitch 17.11.2007 | 16:53:15
    neoliberaler Verschwo:rer
    jaja, netcraft...wie üblich kommen andere statistiken auf vollkommen andere zahlen, siehe z.bsp. securityspace. ansonsten gilt weiterhin herrn addisons einwand.

    aber das ist tatsächlich off topic und von mir aus nehm ich den vergleich zurück, stehe aber natürlich weiterhin vollinhaltlich zu meinen aussagen und meiner haltung.

  • KLAXON 18.11.2007 | 13:11:24

    Hä?

    Es stellt doch eigentlich nur dar, wie viele Leute wie viel für ein Album ausgeben. Und dass wahrscheinlich 80% nix dafür ausgeben.

    Aber selbst Lily Allen sollte noch so viele Gehirnzellen haben, als dass sie erkennen müsste, dass dieses "bezahl soviel wie Du für richtig hälst"-Ding nicht nun der Standard wird. Viel Rumgeschreie um nix...

  • hansmoleman 18.11.2007 | 19:37:06
    ...behaupte ich mal so.
    Ich kann mich auch nicht entscheiden, wie viel ich für Eier bezahlen will. Warum sollte es bei Musik anders sein?

    wenn jetzt ein pfiffiger eier-händler den preis zur freien entscheidung ausschreiben würde, frag ich mich, ob frau allen genauso echauffiert wäre...

  • KLAXON 18.11.2007 | 20:50:40

    ob frau allen genauso echauffiert wäre...


    Hat sie denn eine Hühnerfarm?

  • hansmoleman 18.11.2007 | 21:06:36
    ...behaupte ich mal so.
    nicht das ich wüsste, aber mir geht's eher darum, dass die freie preisgestaltung seines eigenen produktes woanders ja auch nicht anstössig gesehen wird, es sei denn es ginge vielleicht um dumping, um die konkurrenz austzustechen... ist hier aber nicht der fall, oder?

  • weiche zäune 19.11.2007 | 11:54:09
    love love love yeah
    nachvollziehbarer hätte ich es gefunden wenn sie von radioheads musik angewidert wäre..

 
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