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Die Wahrheit über … Flashmobs

Pop & Gossip: Die Woche aus Sicht des Boulevards

25.09.2009, 09:15, Text: Boris Fust
[7 Kommentare]



Neues vom Boulevard! Sieben Tage mit den geldgeilen Säcken von The Smiths, der verarmten Lily Allen und dem selbsternannten Trash-König Jon Bon Jovi. Von Boris Fust
.


Und alle so:...Yeah!!! Während im Internetentwicklungsland Germany es schon als Sensation gilt, wenn sich ein paar Facebook-Benutzer bei Angela Merkel treffen, zeigt Amerika einmal mehr, was ein richtiger Flashmob ist: Die Black Eyed Peas versammelten 21.000 Menschen in Chicago. Der Clou: Der Flashmob zeigte sich zunächst abwartend und regungslos, folgte dann aber den Tanzschritten einer einzelnen Vortänzerin.


Mit dieser formidablen Aktion sollte auf den Beginn der 24. Staffel des Edutainment-Formats "Oprah Winfrey" aufmerksam gemacht werden. Zudem wollten die engagierten Musikaktivisten etwas für im Zuge der Immobilenkrise in Not geratene Reihenhausbesitzer tun und ließen den Flashmob-Teilnehmern eine kleine finanzielle Aufmerksamkeit zukommen. Mehr noch: Um den shit ordentlich real zu halten und die net citizens vor der Aufmerksamkeit der beknackten Volksverdummungsmedien zu schützen, wurde das Videomaterial bei YouTube gesperrt. So kann niemand die bewegenden Bewegtbilder für Marketingzwecke einsetzen.

Jay-Z indes ist sich selbst sein eigener Flashmob. Der sympathische Indie-Liebling verabredete sich in London mit sich selbst und machte auf einem Coldplay-Konzert Front für eine bessere Welt: Als Chris Martin im Begriff war, einen völkerrechtswidrigen Einsatz auf dem Klavier auszuüben, sprang Jay-Z auf die Bühne und riss Chris Martin im allerletzten Moment zu Boden. "Es war ein erhabener Moment", berichteten Augenzeugen. Jay-Z blieb während der Rangelei auf dem Boden der Tatsachen, möchte nicht als Held gesehen werden. "Man muss sich was trauen, keine Angst haben", sagte der bescheidene Künstler im Intro-Interview. Im Vier-Augen-Gespräch gab der erfahrene Sänger noch einen wertvollen Tipp, der sich leicht auf alle Lebenslagen leicht anwenden lässt: "Immer neugierig bleiben!"

Probieren wir das doch gleich mal aus und versuchen, uns für die Sorgen und Nöte von Johnny Marr zu interessieren. Der Boulevard-Rocker findet einfach keine Zeit, sich mit seinem Ex-Kollegen Morrissey zu streiten. „"Gestern", so sagte er gegenüber dem Regenbogen-Blatt "Rolling Stone", "ist mein Auto stehengeblieben. Ich habe also echt keine Zeit, mich mit Morrissey zu streiten." Ein guter Grund wäre dabei schnell gefunden: Marr spielt Gitarre in zwei Bands, um doppelt so reich zu werden, als wenn er nur in einer Band spielen täte. "Eine Reunion der Smiths stünde dem sehr im Wege", so Marr, zumal ja auch das Auto kaputt ist.

Auf der nächsten Seite: Was Devendra Banhart mit Westernhagen gemein hat und warum das auch gut so ist


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  • jjaann 25.09.2009 | 12:25:07

    was ist an diesem mob noch flash?
    die eigentliche wahrheit ist: seit jeder sich im internet über flash mobs informieren kann bzw. spätestens, seit flash mobs in den öffentlichen diskurs übernommen wurden, gibt es sie gar nicht mehr.

  • User: rockotron
  • rockotron 25.09.2009 | 14:20:53
    lackaffe
    meine yuppie-freunde und ich gehen jetzt auch immer auf so flashmobs. ist suuuuper lustig.

  • User: schons
  • schons 25.09.2009 | 14:38:12

    ja genau. scheiss yuppies, voll nicht so real und suzbversiv wie rocktron und sein jeans edwin tragenden studifreunde.

  • Coconut 25.09.2009 | 15:17:14
    Heulsuse
    bin voll geflasht...ein großer ausdruck von scheisse, mehr nicht...also die musikindustrie und so, nech.

  • User: rockotron
  • rockotron 25.09.2009 | 23:13:48
    lackaffe
    hallo? "scheiss yuppies"?
    eine beleidigung gegen meine yuppie-freunde und mich!

  • User: Legoland
  • Legoland 26.09.2009 | 11:43:19
    Legolize it!
    ich finde den text lustig. und mehr habe ich garnicht zu sagen. also, um es noch anders zu sagen vielleicht: haha.

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