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Intro Intim Accidental Special

ab Samstag mit Matthew Herbert (DJ-Set), Micachu And The Shapes, The Invisible

09.04.2009, 10:18, Text: Daniel Koch

Accidental Records ist mehr als ein gewöhnliches Label. Immerhin ist es Matthew Herberts Geisteskind, und wenn ein Sample-Virtuose, Produzent, DJ, Remix-Gott, Popstar, Politkünstler und Bigband-Chef wie er auch noch ein Label aufzieht, kann man davon ausgehen, dass man hier Qualität und Wagemut in gleichem Maße bekommt.

Das erkennt man schon am Artist-Roster, wo sich zum Beispiel die große Róisín Murphy findet oder Island feinster Frickler Mugison. Auf dem Intro Intim Accidental Records Special wird Mr. Herbert himself nicht nur für eines seiner gefeierten DJ-Sets sorgen, er präsentiert auch zwei seiner neuesten Acts.


Zum einen wären das Micachu And The Shapes. Dahinter verbirgt sich die Londonerin Mica Levi und ihre neue Band. Levi wurde mal treffenderweise vom NME als "Lo-Fi Göttin" bezeichnet und sorgte schon mit ihren frühen Tracks unter dem Alias Micachu für einen derben MySpace-Buzz. Die studierte – bzw. noch an der renommierten Londoner Guildhall School of Music and Drama studierenede – Musikerin hat sich für ihr Debüt "Jewellery" nun Bandunterstützung geholt und sich ein wenig mehr in Richtung Pop entwickelt, ohne dabei ihre Lo-Fi und Punkwurzeln zu leugnen. Ach ja – am Mischpult saß übrigens: Matthew Herbert. Zweiter Act im Bund sind die nicht minder großartigen The Invisible – ein Trio aus London, das das örtliche Time-Out-Magazin mit stolzgeschwellter Brust "unsere eigenen TV On The Radio" nannten.

Termine Intro Intim - Accidental Records Special
11.04.2009 Köln, Gebäude 9 » Details | Merken | Anreise
12.04.2009 Berlin, ADS – Club An Der Schillingbrücke » Details | Merken | Anreise


Diese Intro-User gehen hin!

Mit den New Yorkern teilen The Invisible in der Tat das große Talent, überbordende Kreativität in funktionierende Pop-Formen zu kanalisieren. Am Ende stehen dann Killer-Songs wie "London Girl", die dermaßen smart ins Tanzbein und ins Ohr gehen, dass sie es mit jedem Hot-Chip-Song aufnehmen können. Ach ja – am Mischpult saß mal wieder: Matthew Herbert. Die beiden Acts sind also eindeutig Chefsache – ein gutes Zeichen.








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