Die Wahrheit über … U2
Pop & Gossip: Die Woche aus Sicht des Boulevards
20.02.2009, 14:15, Text:
Boris Fust
[1 Kommentar]
Sieben Tage mit Boris Fust und den Jackson Five im Sklavenwunderland, mit Ron Wood beim Arzt und Jay-Z als dem neuen Axl Rose.
Schlimme Nachrichten erreichten uns aus Nigeria: Das westafrikanische Land steht kurz vor der Wiedereinführung der Sklaverei. The Jackson Five wollen in dem westafrikanischen Staat ein Terrorsystem bislang ungekannter Ausprägung installieren. Das mit mehreren Millionen Pfund veranschlagte internationale Zentrum der Menschenverachtung wird ein Jackson-Five-Museum sein, das inmitten eines Luxus-Resorts mit Konzerthallen, Golfanlagen und Casinos entstehen soll.
Herzstück des "Badagry Historical Resort" ist jedoch ein Freizeitpark zur Geschichte der Sklaverei: Die Touristen tummeln sich auf einer Replika eines Sklavenschiffs in Originalgröße und bestaunen Roboter, die afrikanische Musiker des 18. Jahrhunderts darstellen. Auch der Jackson-Clan ist anwesend, wenngleich nur als Hologramm. Nach Besuch des Themenparks kann man sich die Gänsehaut wegmassieren lassen und zu einer Runde Golf aufbrechen. Die Einträge ins Geschichtsbuch sind bereits formuliert. Der Historiker Toyin Falola erklärte gegenüber der BBC: "Man weint mit einem Auge, wischt sich die Tränen mit einem kalten Bier ab und lässt das andere Auge fürs Glücksspiel offen."
Kaltes Bier ist natürlich keine Lösung. Niemand weiß das so gut wie Ron Wood. Die Versicherung des zarteren der beiden Stones-Gitarristen glaubt, dass er nicht ordentlich trinken kann. Die Assekuranz hat eine ganz klare Meinung: Wer’s nicht verträgt, soll es lassen. Ron Wood muss sich einer Reihe an medizinischen Tests stellen, ehe die Rolling Stones eine Police für ihre anstehende Tour bekommen – darunter auch der unbeliebte Alkoholtest. Vor sieben Jahren hatte Wood ihn schon nicht bestanden, weil er das Siebenfache des versicherungsseitig als empfehlenswert angesehenen Pegels im Blut mit sich führte. Sollte Wood erneut betrunken zum Dienst erscheinen, soll er angeblich die Band verlassen müssen.
Sorgen um sich selbst macht sich auch Jay-Z. Er sei, so vertraute er der Weltöffentlichkeit an, "der neue Axl Rose": arbeitsscheu, maulfaul, der reinste Tunichtgut. "Ich kriege nichts auf die Reihe", so sein bitteres Fazit. Dabei will er eigentlich mit Star-Blogger Kanye West eine neue Langspielplatte aufnehmen. Jedoch brauche er eine harte Hand, die ihn führt: "Mir fehlt der Druck."
Auf der nächsten Seite: Warum der Sänger von Men At Work sterben sollte und wie doll Rod Stewart Omas lieb hat.
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baddiel 20.02.2009 | 18:09:43
der erstbeste bin ich!
"Er investiert nicht genug Zeit in die Musik und trifft sich stattdessen lieber mit George W. Bush zu bilateralen Gesprächen"
Ich ahnte es! Bono ist nun ein eigenes Land.
Ansonsten: Schönes Format, das hier.
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