Die Wahrheit über … David Bowie
Pop & Gossip: Die Woche aus Sicht des Boulevards
30.01.2009, 15:15, Text:
Boris Fust
Jeden Freitag neu: Die Woche in Pop, Gossip und Popgossip, kommentiert von Boris Fust.
Rätselraten um Michael Jackson. Hat Jacko einen mächtigen Wunderheiler gefunden? Nach einem Bericht des New Musical Express ist der Mega-Star bei bester Gesundheit und sogar Laune. Nach Augenzeugenberichten begab sich der bekannte Moonwalker unlängst in das Licht der Öffentlichkeit Dubais, um am Straßenrand eine Tüte Chips leerzufuttern.
Anderen Quellen ist zu entnehmen, dass Michael Jackson bei der Ausgestaltung eines Broadway-Musicals unter dem Arbeitstitel "Thriller" kreativ schwer behilflich sein möchte. Der King of Pop plagt sich sogar mit dem Gedanken, zu diesem Behufe einige neue Weisen zu komponieren. Sein Interesse an dieser Art der leichten Muse verbindet ihn übrigens mit PJ Harvey, der das gleiche Schicksal widerfahren ist: Ein innerer Zwang verdammte sie dazu, Musik für ein Bühnenstück namens "Hedda Gabler" zu schreiben. "So etwas", so die Gepeinigte, "wollte ich schon immer mal machen. Allerdings hatte mich zuvor niemand gefragt."
Nichts mehr fragen kann man hingegen Billy Powell. Der Keyboarder von Lynyrd Skynyrd ist tot. Kid Rocks Lieblingsmusiker verstarb in Alter von nur 56 Jahren. Das Herz.
Lebensbedrohlich erkrankt sind unterdessen auch die Olympic Studios in London. Die MP3-Firma EMI, der das Recording-Mekka gehört, möchte sich beruflich verändern und hat wohl auch kein Geld mehr für Fisimatenten wie erstklassige Mikrophonie, exzellente Abhören und ähnlichen Supermumpitz. Außerdem sind Jimi Hendrix und die Beatles ja schon tot und brauchen daher kein tolles Studio mehr. Derweil überprüfen U2, ob sie einen eventuellen Kauf der Olympic Studios nicht von der Steuer absetzen können oder ob es nicht attraktive Verrechnungsmodelle angelegentlich der jüngst dort erfolgten Aufnahmen zum kommenden Album "No Line On The Horizon" gibt.
Andere Käufer, die in Frage kämen: Bob Dylan und The Killers. Der weltbekannte Mundharmoniabarde ist gerade flüssig, weil er "Blowin’ In The Wind" für eine Werbekampagne zur Verfügung stellte. Die Überweisung wurde vorgenommen von einer Internetfirma, die Shops für Nahrung und Elektrogeräte errichtet. "Die Gefühle in Dylans Meisterwerk entsprechen unserem Optimismus", teilte ein Sprecher des dotcom-Unternehmens mit.
Auf der nächsten Seite: The Killers, David Bowie und Co.
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