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We Are Scientists

Exklusiv: Hunde, Katzen, Chris Martin

23.03.2008, 13:18, Text: Peter Flore, Foto: Christoph Voy
[6 Kommentare]

Keith Murray ist nicht "your average Indie rock star". Zunächst mal, weil seine New Yorker Band We Are Scientists zwar seit ihrem Knallerdebüt 'With Love And Squalor' recht erfolgreich auf der Tanzrock-Welle surft, sich dabei aber andererseits so selbtironisch gebärdet, dass man selbst den Erfolg nicht ernstzunehmen scheint. Wir hakten an dem Punkt passend zum neuen Album 'Brain Thrust Mastery' mal nacn...


Als ich euch das letzte Mal sah, ward ihr zu dritt, jetzt seid ihr nur noch zwei. Was ist mit Michael [Tapper, Ex-Drummer] passiert?
Keith: Im wesentlichen wollte er nicht mehr auf Tour gehen. Wir waren so lange auf Tour zum letzten Album und waren alle erschöpft, aber er am meisten. Sein sonstiges Leben war damit nicht mehr in Einklang zu bringen. Er hat eine Freundin, die in L.A. lebt und als wir die Tour beendet hatten, ist er dort hin und hat es sehr genossen, dort zu sein. Wir haben das Album in New York geschrieben, er war in L.A., dadurch kam es zur Trennung. Aber ich denke, wären wir keine Live-Band, wäre er noch unser Drummer. Er konnte sich nicht vorstellen, wieder anderthalb Jahren zu touren.

Kam es zur Trennung, als ihr schon mitten in der Produktion ward oder direkt im Anschluss der Tour?
Er spielt an einigen Stellen des Albums. Wir haben das Album im Juli angefangen aufzunehmen und im September entschied er, dass er nicht mehr auf Tour gehen möchte, er hat also die Band verlassen. Dann gingen wir wieder ins Studio und haben mehr Songs aufgenommen, aber ich schätze, er spielt auf acht der elf Tracks.

Steht ihr noch im Kontakt zu ihm?
Klar, ich habe ihn vor einigen Wochen gesprochen. Es sieht nicht so aus, als ob er momentan Musik macht, es geht ihm aber gut in L.A..

Wie hat sich das auf eure Arbeit ausgewirkt, dass ihr nur noch zu zweit seid?
Wir sind uns meistens einig und beide sehr entspannt. Michael war immer der, der am meisten von seiner Meinung überzeugt war. Chris [Cain, Anm. d. Autors] und ich haben auch unsere Meinungen, aber geben leichter nach.

Euch fehlt jetzt kein Kontra-Part in der Band?
Definitiv nicht, nein.


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Hund oder Katze?





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aus Intro #159 (April 2008)
 
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  • User: Axolotl
  • Axolotl 24.03.2008 | 02:01:01

    Unangenehm, wie hier eine Band, die so offensichtlich durch ist (und es eigentlich auch schon beim ersten Album war), nochmal interessant gemacht werden soll.

  • retox 24.03.2008 | 10:27:20
    haltbar bis 30.09.08
    abgesehen davon sind
    "My body is your body
    I won't tell anybody
    If you wanna use my body
    Go for it, yeah
    "
    mit die peinlichsten textzeilen, die in den letzten jahren von irgendwelchen h&m-uschis in ihrer austauschbaren indiepopdisse mitgröhlen durften.

  • User: badge
  • badge 28.03.2008 | 19:38:21

    noch viel schlimmer als das album ist allerdings das ergebnis des votings:

    Hund oder Katze?

    60.70% Katze
    32.10% Hund
    7.10% Keins von beidem


    was´nn hier los?

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