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Literatur und Netz

01.02.2007, 16:00, Text: Sonja Eismann

Memory Links: 19" target="_blank">runterzuladen ist, gibt es an anderer Stelle bekanntlich schon länger vielfältige Anstrengungen, Literatur der Public Domain in digitaler Form und selbstverständlich gratis zukommen zu lassen: z.B. bei Feedbooks, Manybooks und auf deutsch in der DigBib.

Auch wenn es bei Bookmooch um materielle Bücher gibt, steht hier der Shareware-Gedanke ganz vorne: warum auf gelesenen Büchern aus kapitalistischem Besitzdenken sitzen bleiben, wenn man doch mit anderen tauschen könnte? So kann man über die Website der \\\\\\"Gemeinschaft zum Austausch von gebrauchten Büchern\\\\\\" mit anderen LeserInnen Kontakt aufnehmen und Bücher bekommen und verschicken - das System basiert auf einem Punktesystem und soll aufgrund eines Ebay-ähnlichen sozialen Kontrollsystems sein Funktionieren garantieren. Allein an der stolperigen Roboter-Übersetzung der ursprünglich englischsprachigen Seite könnte noch ein wenig gefeilt werden.


Aber auch für jene, die Literatur nicht nur digital geshared, sondern lieber auch noch rein auditiv konsumieren, tut sich was - sogar so viel, dass momentan bereits mehrere Autoren darüber uneins sind, wer denn nun den ersten Gratis-Podcast-Roman verfasst hat. Aktiv auf diesem Gebiet sind beispielsweise Tim Cortinovis mit seinem in Franco-Spanien spielenden Roman Netzkultur und Literatur sind mittlerweile richtig gute Freundinnen geworden. Nicht gerade überraschend, wenn man bedenkt, dass beide Medien primär auf Text basieren, aber doch erwähnenswert angesichts des immer noch vernehmbaren Gejammers ob der \\\\\\"Lesefeindlichkeit des Monitors\\\\\\" oder der \\\\\\"Lesefaulheit der Techie-Generation\\\\\\". Während in Linz anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2009, das die Stahlstadt hoffentlich so aufmöbeln wird wie das pittoresk verschlafene Graz weiland 2003, ein Reader zum Thema \\\\\\"Freie Netze. Freies Wissen\\\\\\" erschienen ist, der selbstverständlich auch kostenlos im Internet runterzuladen ist, gibt es an anderer Stelle bekanntlich schon länger vielfältige Anstrengungen, Literatur der Public Domain in digitaler Form und selbstverständlich gratis zukommen zu lassen: z.B. bei Feedbooks, Manybooks und auf deutsch in der DigBib.

Auch wenn es bei Bookmooch um materielle Bücher gibt, steht hier der Shareware-Gedanke ganz vorne: warum auf gelesenen Büchern aus kapitalistischem Besitzdenken sitzen bleiben, wenn man doch mit anderen tauschen könnte? So kann man über die Website der \\\\\\"Gemeinschaft zum Austausch von gebrauchten Büchern\\\\\\" mit anderen LeserInnen Kontakt aufnehmen und Bücher bekommen und verschicken - das System basiert auf einem Punktesystem und soll aufgrund eines Ebay-ähnlichen sozialen Kontrollsystems sein Funktionieren garantieren. Allein an der stolperigen Roboter-Übersetzung der ursprünglich englischsprachigen Seite könnte noch ein wenig gefeilt werden.


Aber auch für jene, die Literatur nicht nur digital geshared, sondern lieber auch noch rein auditiv konsumieren, tut sich was - sogar so viel, dass momentan bereits mehrere Autoren darüber uneins sind, wer denn nun den ersten Gratis-Podcast-Roman verfasst hat. Aktiv auf diesem Gebiet sind beispielsweise Tim Cortinovis mit seinem in Franco-Spanien spielenden Roman 'Herzfassen' , Christian Heinke mit einem Thriller- und einem Mystery-Buch und Alexander Broy mit seinem Cyberpunkfiction-\\\\\\"Schundroman\\\\\\".

Wer den selbstironischen Zugang zum verstaubten Bücherwurm- und Bibliotheksnerd mag, darf auch ein bisschen lächeln: Im Overdue Media-Blog hat sich der 'Pimp My Bookcart'-Wettbewerb mit über 400 Einsendungen zum Renner entwickelt - die Fotos der aufgemotzten Bücherwägelchen sind so rührend, dass man fast eine Träne vergießen möchte.



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