
Mark Ronson
Mash Me Up!
10.01.2007, 14:00, Text:
Mick Schulz
Mark Ronson ist DJ und Produzent von großem Pop. Er hat mit großen Leuten wie Christina Aguilera, Ghostface Killah und Lily Allen zusammen gearbeitet. Außerdem ist er regelmäßig als DJ auf East Village Radio zu hören und betreibt das Label Allido, auf dem demnächst Platten von Daniel Merriweather und Rhymefest erscheinen. Ein umtriebiger Mann also, der sich aber nicht von seiner größten Leidenschaft ablenken lässt. Das ist, man hätte es ahnen können, immer noch Musik. Seine eigene, mind you.
Er bringt seine 'Version' von Mash-Up am 16. April in die Läden des UK. Darauf kommen neben seinen Produzenten-Skills natürlich auch einige A-Promis aus seinem illustren Freundeskreis zu Wort, unter anderen Lily Allen, Wu-Tangs ODB und Mr. Robbie Williams. \\\\\\\\\"Despite the big names... the songs here are the guest stars. With Version, I've taken these songs that I love and turned them into Motown/Stax 70s versions.\\\\\\\\\" Wenn ihr noch raten wollt, welcher Gaststar eigentlich welcher ist, dann folgt schnell diesem Link, ehe ihr weiter lest.
Also, alle fertig geraten, oder gar nicht erst mitmachen wollen? Britney Spears und Coldplay haben da (in Vertretung durch ihre Songs) den Gastauftritt. Diese Bläser bei 'God Put A Smile Upon Your Face', da verbeugt sich jemand, ohne dabei unterwürfig zu wirken. Und ohne sich oder den Gegenüber ins Lächerliche zu ziehen. Gut bei 'Toxic' kommt Britney schon ein wenig schräg weg, aber mit diesem schmalzenden Gesang ist selbst das wunderbar. Und ODB hoolt dann durch den Song, als sei er Godzilla, der gerade Tokio einplättet: \\\\\\\\\"Fuck the pussy 'til it's orange like Ernie and Bert.\\\\\\\\\" Kein Kommentar. Oder doch: Farbenblind? Naja, was soll's.
Und sofern Lily es ihm erlaubt, freuen wir uns auf Lily Allens Smasher 'Smile', komplett mit verhallten Vocals und Trompete. Die Version ist wirklich grandios, deutlich subtiler als das Original, auf Kosten der Tanzbarkeit zwar, aber dafür schöner. Außerdem war noch die Rede von einem Mash-Up aus 'Stop Me If You Think You've Heard This One Before' von den Smiths mit dem Supremes-Hit 'You Keep Me Hangin' On'. Sein Beitrag zum Radiohead-Coveralbum wird vermutlich auch den Weg auf 'Version' finden. Something wicked this way comes.
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