Morrissey

Die Logik eines Hardcore-Vegetariers

26.05.2006, 13:54, Text: Heiko Behr
[3 Kommentare]

Es gibt ein Thema, da versteht Morrissey keinen Spaß: Fleisch. Das sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Er besteht dann auch konsequent darauf, dass kein Fleisch in den Locations verkauft wird, in denen er auftritt. Und so erklärt sich dann auch die folgende Geschichte.

Es begab sich in Truro, Cornwall, als er sich in der Location umsah, in der er spielen sollte. Da erspähte er den Stand eines Fleischers. Kurz besprach er sich mit seinem Manager und ward dann verschwunden. Kurz darauf tauchte dieser bei dem Fleischer auf und kaufte den gesamten Bestand kurzerhand auf. Der glückliche Geschäftsmann Chris Barrow erzählt: \"When the manager said he would buy the whole lot I thought he was joking. He asked how much I wanted and I thought about it and said £200. He took out a wad of cash and paid it without blinking an eye. I wish I'd said £300 now.\"


Und wohin dann mit dem verhaßten Zeug? Kurzerhand spendete Morrissey seinen Neuerwerb komplett einem Obdachlosenheim. Dessen Manager berichtet dann auch erstaunt: \"Morrissey didn't want his donation publicised but, as it has come out, I'm happy to say we're extremely grateful.\" Über die Implikationen dieser Aktion läßt sich trefflich streiten.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
Morrissey
Alle Artikel von Heiko Behr
 
 
  • User: Shine
  • Shine 29.05.2006 | 22:43:42

    Kann ich mir gar nicht vorstellen. Mit dem Kauf unterstützt er ja die Nichtvegetarier. Klingt für mich nach ner schlecht ausgedachten Primitiv-Legende.

  • User: Kerrigan
  • Kerrigan 30.05.2006 | 08:30:52

    Aber sowas von.

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • VERWANDTE ARTIKEL

  •  
Newsletter
Aktuell, übersichtlich und informativ: Der INTRO-Newsletter. Hier anschauen!
 
 
 
  • MEIST GEKLICKT

  •  
 
Anzeige
 

Spalter: Platte und Film des Monats

Spalter: Platte und Film des Monats

Das Intro-Streitgespräch: Jeden Monat eine neue Platte, ein neuer Film und unterschiedliche Meinungen. [...mehr]