Musikantenstadl

Totgecaste lebt noch länger

16.05.2006, 13:37, Text: Felix Scharlau
[3 Kommentare]

Wir erinnern uns dunkel: Lange Zeit bedeuteten Casting-Shows für Plattenfirmen die sprichwörtliche Lizenz zum Gelddrucken. Gleichzeitig konnte in einer Zeit der Stagnation deutscher Mainstream-Popmusik (oder besser gesagt: deren Verkaufszahlen-Stagnation) noch vor dem Boom deutscher Gitarrenbands wie Juli, Silbermond oder Wir sind Helden billig der Nachwuchs auf neue Sternchen und Stimmchen abgeklopft werden. Nach diesem Vorbild will nun offenbar auch die in Zukunft von Andy Borg moderierte Neuauflage des „Musikantenstadls“ agieren und damit selbstverstädnlich ganz nebenbei Schlager und Volksmusik aus dem Niemandsland des Regress’ etwas näher in Richtung Leben aka Jugend zurückholen.


Ab der nächsten Ausgabe der Sendung, die Borg am 23. September moderieren wird, soll es immer einen festen Show-Platz für Newcomer des Schlagers und der Volksmusik geben. \\\"Damit sollen junge, musikbegeisterte und talentierte Leute die Chance erhalten, erstmals vor einem großen Publikum aufzutreten - eine Chance, die einst auch ich bekommen habe\\\", wird Borg, der Moderations-Nachfolger von Karl Moik von Musikwoche zitiert. Wir wünschen alles Gute.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
 
 
  • Murray Ostril 16.05.2006 | 14:00:22

    Sowas nennt man dann wohl slow news day...

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • VERWANDTE ARTIKEL

  •  
Newsletter
Aktuell, übersichtlich und informativ: Der INTRO-Newsletter. Hier anschauen!
 
 
Anzeige
 
  • MEIST GEKLICKT

  •  
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.