Metallica

haben sich genug geärgert

18.04.2006, 14:15, Text: Thomas Renz

Die Aufnahmen zu „St. Anger" mögen ja aus therapeutischer Sicht wichtig für Metallica gewesen sein, doch allein das etwas, nun, ungewöhnlich klingende Schlagzeug dürfte selbst wiederum unzählige Fans auf die Couch gebracht haben. Diese werden erfreut sein, dass der dafür Verantwortliche, Lars Ulrich, jetzt in einem Interview mit dem Kerrang!-Magazin bekannt gab, dass der 2007 erscheinende Nachfolger wieder an Zeiten vor der öffentlich gemachten Therapiesitzung anknüpfen soll: „The new stuff is much more organic, more old school. It certainly doesn't feel like 'St.

Anger' Part Two. (...) It was really important to make that record in the way we did because of the chaotic internal vibe at that time: 'St. Anger' was a statement, 55 minutes of brutality packed onto a CD, proving to ourselves that we still had the spark. 'St. Anger' was fun but we don't need to make that album again."

Diese Erleuchtung kam der Band ausgerechnet auf der Tour durch Südafrika, bei der Metallica bekanntlich nicht nur lichte Momente hatten. „When we were rehearsing for our South African shows and started playing the 'St. Anger' stuff, it definitely felt very different to the rest of the set because of how the songs were put together." Mit dem neuen Album wolle man nun zur altbewährten Arbeitsweise zurückkehren. „The last album was an unusual Metallica album in that no one brought ideas into the studio. Everything you hear on that album was given birth to in the studio. This time around we've each brought in ideas as we used to - as well as working on some jams we had from from two summers ago - and James [Hetfield] and I are sorting through our CDs of riffs to put together stuff as we did back in the day." Bereits sechs oder sieben Songs sollen so unter der Aufsicht von Rick Rubin entstanden sein. Wir sind gespannt, wie dieser die Snare abmischt.



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