Mit Eminem-Tracks gefoltert?

Human Rights Watch erhebt schwere Vorwürfe gegen das US-Militär

22.12.2005, 08:37, Text: Felix Scharlau, Felix Scharlau

Gerüchte hielten sich ja schon seit Längerem, dass das US-Militär und die US-Geheimdienste auch Pop-, Metal- und Rap-Musik als Folter gegen Al-Kaida-Verdächtige einsetze. Der amerikanische Ableger von \\"Human Rights Watch\\" nannte nun in einem Bericht konkret einen Fall, der sich in einem afghanischen Gefangenenlager zugetragen haben soll. Demnach wurde dort ein äthiopischer Häftling in einer abgedunkelten Zelle bis zu 20 Tage lang mit der Musik von Eminem und Dr. Dre dauerbeschallt, um seinen Willen zu brechen.

Auch die BBC stützte jüngst diese Version und ergänzte in einem Bericht, dass die Musik nach Ablauf der 20 Tage durch \\"horrible ghost laughter and Halloween sounds\\" ersetzt worden sei.

Amerikanische Offizielle sollen die Vorwürfe - wenig überraschend - als haltlos abgetan haben.



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