Bis es die Amis kapieren

Maximo Park mit The Bravery auf US-Tour

09.09.2005, 15:49, Text: ines Sundermann, ines Sundermann

Den amerikanischen Musikmarkt knacken. Das Ziel jeder erfolgreichen, britischen Band. Über den Versuch hinaus gelangen sie aber meist nicht. Gestern ging es für Maximo Park nach Übersee. The Bravery nehmen sie einen Monat lang Huckepack durch die Staaten für ihren Support-Slot.

Zwar müssen Maximo Park eigentlich erst einmal ihr diesjähriges Debütalbum \\"A Certain Trigger\\" am amerikanischen Publikum ausprobieren, testeten aber schon auf ihrer ersten Station in L.A. einen neuen Song aus: \\"My Life In Reverse\\", der erst vor wenigen Tagen geschrieben worden sei. Und Sänger Paul Smith lässt die Kollegen von nme.com schon mal am Klangeindruck des Songs teilhaben: \\"It starts off as a fairly straightforward (song), then in the chorus there's an element of confusion and the bridge is very dark (before) it goes back to an idyllic peaceful love song again.

I think it's quite driven.\\" Getrieben ist eben typisch Maximo Park. Die Lyrics, so Smith, seien allerdings die herzerweichendsten, die er je geschrieben habe - außer im Refrain. Da müsse man immer einen Rückzieher machen. Eine hinreißende Strophe, ein verwirrender Refrain - eigentlich sehr unkonventionell. Aber Maximo Park konnten mit ihrem energiegeladenen Pop schon eine ansehnliche Fangemeinde erobern. Jetzt gilt es also, Amerika für sich zu gewinnen. Die Tour mit The Bravery ist nur der Vorgeschmack, nächstes Jahr wollen Maximo Park auf ihre eigene Amerika-Tour gehen und so lange immer wieder zurück kehren, bis sie die Nation eingenommen haben. Smith gibt sich ehrgeizig: \\"(America is) a big place and we're just going to keep coming back until people get the point of Maximo Park. It's always hard when you're starting out and with this place everything is magnified. We're just going to keep coming back and work hard. If people come and see us, there is an undeniable energy about us and we feel we've got the tunes to convert people so we'll keep going.\\" Sollten sie damit tatsächlich Erfolg verbuchen können, hätten britische Bands endlich ihr Rezept für Amerika: Hartnäckigkeit.



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