They say hello…

Muss Jackson die Beatles verkaufen?

09.05.2005, 15:32, Text: Carsten Schumacher, Carsten Schumacher

Machen wir uns nix vor, Michael Jackson hat neben den kaum noch zu verschweigenden juristischen auch jede Menge finanzielle Probleme. Dem Gericht wurde diesbezüglich von einem Wirtschaftsprüfer ein Bericht vorgelegt, wonach Jackson pro Jahr 20 bis 30 Mio. Dollar mehr ausgebe als er einnehme. Der dadurch hoch gezogene Schuldenberg hat mittlerweile ein geschätztes Gipfelkreuz bei der 415-Mio.-Dollar-Marke. Als Grenzgänger sind nur die windigsten Bänker bekannt, und mit sinkender Popularität des einstigen King of Pop schwindet analog auch das Vertrauen der Gläubiger.

Hauptkreditgeber war dabei bislang die Bank of America mit vermuteten 270 Mio.

Dollar, sie wartete bislang auf den Löwenanteil der Schulden des King of Pop und ist dessen augenscheinlich müde geworden. Nach Informationen von CNN und Fox News soll die Bank Jacksons Schuldscheine an den Hedge Fonds der Fortress Investment Group verkauft haben. Jackson, der sich bislang standhaft geweigert hatte, seinen durchaus kapitalen,50%igen Anteil am Musik-Verlag Sony/ATV bzw. seinen eigenen Verlag MiJac zwecks Schuldentilgung zu verkaufen, könnte auf diesem Wege dazu gezwungen werden. Damit wären Verlagsrechte an einem Großteil des Beatles-Repertoires für Jackson perdu und auch ein Symbol für eben jene bessere Zeiten, in denen beide irgendwie doch besser zueinander passten.



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