Party-Himmel mit Perry Farrell

Jane’s Addiction-Kopf kreiert Rock-Musical

02.05.2005, 16:45, Text: ines Sundermann, ines Sundermann

Da hat sich Perry Farrel ganz schön was vorgenommen. Für sein neues Musikprojekt mit dem Titel ‚Satellite Party’ sitzt er zwar schon seit Monaten im Studio. Doch da es sich nicht 'nur' um ein 13-Track-Album handeln wird, sondern eigentlich um ein Elektronik/Rock/House/Hip-Hop-Musical, bedarf es natürlich noch einer aufwändigen Inszenierung mit catchy Story und hochkarätiger Besetzung.

Die Details klingen großartig. Erst einmal der recht fantastische Plot, wie ihn sich Farrell ausgedacht hat: Eine Horde verrückter Straßenmusiker- und Tänzer veranstalten regelmäßig Flash-Mobs - zum Ärgernis der Stadt. Als eine dieser Aktionen zum Krawall ausartet, macht einer von Ihnen unfreiwillig Zwischenstopp im Krankenhaus.

Die Party People folgen ihm und legen gleich am Krankenbett wieder los. Über einen Ghettoblaster schlüpfen sie ins Himmelreich. Und da oben ist nun die eigentliche ‚Satellite Party’ am Start. Klingt bizarr? Ist es wohl auch.

So und jetzt die Namen. An der Gitarre: Porno-For-Pyros’ Peter DiStefano, am Bass: New Orders’ Peter Hook. Black Eyed Peas’ Fergie trällert drei Songs. John Frusciante und Flea sind dabei und auch Peppers’ Ex-Drummer Jack Irons sitzt für einige Songs am Kit.

Farrell sieht bereits das tobende Publikum bei der Aufführung vor seinem inneren Auge „You’re not going to just go into this place and watch it like a regular musical. I want to make it where it’s like a dance party and people are participating in the Satellite Party themselves.” Im Sommer wird Premiere beim Chicago Lollapalooza-Festival gefeiert. Das Album gibt’s vorraussichtlich Anfang 2006.



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