A Rush Of Blood To The Head

Coldplay wurden doch nicht beklaut

27.01.2005, 15:47, Text: Klaas Tigchelaar, Klaas Tigchelaar

Wir berichten ja ständig über dieses und jenes. Und auch zum nun folgendem Thema haben wir hier und da schon was gemeldet. Es geht um Musikpiraterie – und zwar in ihrer allerschlimmsten Form. Wenn man nämlich die Bands beklaut, bevor diese überhaupt die Gelegenheit bekommen haben, mit ihren Erzeugnissen ein paar Euro zu machen. Also, das Verbrechen, die neuen Musiken schon vor Veröffentlichungsdatum ins Netz zu schmuggeln.

So wie es Beck und U2 unlängst ergangen ist (wobei The Edge, der Schussel, ja selbst schuld war, wenn er die Bänder überall mit hin schleppt), erging es nun auch Daft Punk.

Tracks des am 22. März erscheinenden 'Human After All' geistern wohl schon durchs Web.

Und nun ist auch Coldplay direkt der Schreck in die Glieder gefahren, als sie davon hörten, dass auch Tracks ihres neuen Albums angeblich im Netz rumliegen. Chris Martin hat direkt die Hunde von der Leine gelassen, bzw. die Anwälte eingeschaltet. Doch dann stellte sich raus, dass das alles nur Fake war und die sechs Songs gar nicht vom neuen Album stammten.

Trotzdem bleibt das Problem bestehen, dass diese Lecks in der Peripherie scheinbar nur mühsam gestopft werden können. Da haben Coldplay - zumindest in dieser Beziehung - offensichtlich nochmal Glück gehabt.



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