
Besucherflaute
Rock'N'Popmuseum bleibt leer
07.01.2005, 14:17, Text:
Klaas Tigchelaar,
Klaas Tigchelaar
Das \\"einzige europäische Haus der Pop- und Rockgeschichte\\", das Rock-N-Popmuseum in Gronau, muss seine Erwartungen im Hinblick auf die Besucherzahlen drastisch nach unten korrigieren.
Wie die Westfälischen Nachrichten berichten, kann das im Juli 2004 mit drei Jahren Verzögerung eröffnete Museum an der niederländischen Grenze die Erwartung von über 60.000 Besuchern im Jahr nicht erfüllen. Die Geschäftsführung rechnet nun nur noch mit 30.000 – 40.000 Besuchern pro Jahr.
\\"Das Rock'N'Popmuseum ist kein Ort, der allein Devotionalien präsentiert. Im Zentrum steht die Musik. Die Ausstellung verknüpft Erlebnis mit Information, sinnliche Erfahrung mit Interaktion\\" heißt es auf der Homepage des Museums.Derzeit kommen etwa 120 Besucher pro Tag, um sich Bob Dylans Mundharmonika, oder die Handschuhe von Marlene Dietrich an zu gucken.
Nach Auffassung von Geschäftsführer Andreas Bomheuer ist die finanzielle Unterstützung der Stadt unerlässlich, um den Betrieb des Museums zu sichern.
Das Museum, dessen Entstehung von Udo Lindenberg maßgeblich unterstützt wurde, zeigt insgesamt 130 Exponate, 90 Ton- und 325 Bild- und Filmdokumente.
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