Deutscher Download-Sevice ab Juli?

FTD berichtet über Labelkonsens

25.03.2003, 12:39, Text: MichaelMKrumbein, MichaelMKrumbein

Wie die Financial Times Deutschland heute meldet, haben sich die fünf großen Labels der Musikindustrie in Deutschland auf den digitalen Online-Vertrieb ihres Repertoires geeinigt. Ab dem 1. Juni 2003 soll die Alternative zu illegalen Tauschbörsen gestartet werden. Es wird nach bisherigen Informationen aber keine zentrale Seite geben. Stattdessen sollen User die Songs ihrer Wahl von den Webportalen der Labels sowie einiger Partner laden können. In einer Vereinbarung zwischen den Labels heiße es, dass es den einzelnen Labels sowie den Partnern weitgehend freigestellt ist, wie sie die Musik auf ihren Werbseiten verkaufen. Die Archive der Labels werden auf den Servern der Phononet digitalisiert und gespeichert.

Ganze Alben sollen demnach nicht angeboten werden, ein Song soll einheitlich 0,99 Euro kosten. Als ein Partner der Musikindustrie ist zur Zeit T-Online im Gespräch.



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