Brit Awards: Stinkefinger & Friedenstauben

Zwei für Eminem & Ms Dynamite

21.02.2003, 11:55, Text: Christian Wessels, Christian Wessels

Eminem, Ms Dynamite und Coldplay waren mit je zwei Auszeichnungen die Gewinner bei den diesjährigen Brit Awards. Robbie Williams wurde bei der Londoner Gala wieder einmal zum besten britischen Solokünstler ausgerufen und heimste dafür bereits seinen 14. Award ein. Der zugeschaltete Eminem sorgte für Aufregung, als er dem Publikum den Mittelfinger zeigte. Der US-Rapper wurde als bester internationaler Solokünstler und für das beste internationale Album ausgezeichnet. Warum wusste er jedoch auch nicht. Er habe das alles nicht verdient, fand Em. Ms Dynamite, "beste britische Solokünstlerin", sorgte für Verwirrung, als sie in ihrer Dankesrede ihrem "Ehemann" dankte.

Eine Sprecherin stellte jedoch schnell klar: "Das war eine Metapher", die Dame sei weiterhin ledig. Illustre Vereinigungen gab es trotzdem: Kylie Minogue sang ein Duett mit Justin Timberlake, der die Gute dabei provokant ins Gesäß kniff, und Ms Dynamite sang mit dem zugeschalteten George Michael für den Frieden. Die beiden hatten Michaels Song "Faith" überarbeitet. Auch Coldplay, die beste britische Gruppe wurden und den Award für das beste britische Album abstaubten, sprachen sich gegen einen Irak-Krieg aus. Beste internationale Solokünstlerin wurde Pink, beste internationale Gruppe dürfen sich die "Red Hot Chili Peppers" nennen. Die Gewinner der Britawards werden jährlich von 1.000 Branchenvertretern der britischen Pop-Industrie ausgewählt.



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