Incubus verklagen Plattenfirma

Sieben Jahre sind genug

10.02.2003, 12:06, Text: Christian Wessels, Christian Wessels

Incubus haben Sony verklagt, um aus ihrem aktuellen Vertrag herauszukommen. Der verpflichtet die Band, noch vier weitere Alben für die Plattenfirma aufzunehmen. Incubus berufen sich dabei auf das umstrittene \"Seven-Year Statute\" des kalifornischen Arbeitsrechts. Dies soll sicher stellen, dass die meisten Künstler nicht länger als sieben Jahre an eine Firma gebunden werden können. Diese sind im Falle Incubus und Sony im kommenden Sommer erreicht. Incubus reihen sich mit der Klage in eine Reihe von Künstlern wie Don Henley, Beck, Courtney Love und die Dixie Chicks ein, die sich für weniger restriktive Verträge mit den Plattenfirmen einsetzen.

Die Mitglieder Michael Einziger, Brandon Boyd, Jose Pasillas und Alex Katunich protestieren vor allem gegen Sonys Praxis, Kosten für Videos und Verpackung auf Kosten der Künstler abzurechnen. \"Under current standard industry practices, Sony Music has been handsomely rewarded financially during this period while the members of Incubus have received very little compensation from their creative and professional efforts,\" beschwerte sich Bandmanager Steve Rennie in einem Statement. Sonys Antwort kam prompt: \"We have the highest regard for Incubus and their music and take great pride in the work we have done together to build a worldwide audience for them. Incubus is signed to an exclusive recording contract with Sony Music.\"



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