Outkast: Sorry Mrs. Parks

Die Außenseiter des HipHops werden vor den Kadi gezerrt

08.05.2001, 17:14, Text: Autor unbekannt

Wer ist Mrs. Parks? 1955 hat sich Mrs. Parks in Alabama geweigert, ihren Bussitzplatz zu räumen, um ihn einem Weißen zu überlassen. Ihre Tat löste damals eine Welle des Engagements für die Gleichberechtigung schwarzer und weißer Amerikaner aus. Mittlerweile ist die Ikone der schwarzen Bürgerrechtsbewegung aus dem Fokus der Medien verschwunden.
Doch nun treten Outkast auf den Plan. Beim Hören des Album \"Aquemini\" ist ihr aufgefallen, dass auf einem Track mit den Worten \"Hush that fuss, everybody move to the back of the bus.\" eine klare Anspielung auf ihre legendäre Busaktion zu hören ist. Rosa Parks gefällt das ganz und gar nicht, denn ihrer Ansicht nach ist \"Aquemini\" ein sexistisches und frauenfeindliches Album.

Sie will unter keinen Umständen mit solcher Musik in Verbindung gebracht werden.
Die Angelegenheit ist für Mrs. Parks von solcher Bedeutung, dass sie ein Gericht bemühen will. Vertreten wird sie in diesem Fall übrigens von Staranwalt Johnnie Cochran, der bereits die Verteidigung von O.J. Simpson übernommen hatte.

Diese und noch mehr News gibt es bei eyedoo.de, dem Streamingportal für Musik im Netz.

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