Courtney Love: So nicht!

Hole-Frontfrau ruft zum Aufstand gegen Plattenfirmen auf

20.03.2001, 18:58, Text: MichaelMKrumbein, MichaelMKrumbein

Als Folge ihres Rechtsstreits mit der Universal Music Group ruft Courtney Love andere Musiker auf, ebenfalls gegen die ihnen diktierten Vertragsbedingungen zu protestieren. In einem offenen Brief auf der Music Industry News Network-Site fordert Love dazu auf, eine geschlossene Front gegen die Musikindustrie zu bilden. Musikern werde ausreichende soziale Absicherung verwehrt, außerdem sei die Gewinnverteilung im Tonträgergeschäft höchst ungerecht. Bisher gebe es zudem keine Instanz, die die Interessen von Musikschaffenden vertrete: \\\\\\"Recording artists need to form a new organization that will represent their interests in Washington and negotiate fair contract terms with record companies.\\\\\\" Erst im Zuge des Napster-Konflikts sei auch der Öffentlichkeit klargeworden, dass Organisationen wie der RIAA vorangig daran gelegen sei, die Vorteile der Musikindustrie zu erhalten.

Bei ihren Forderungen kann sich Courtney auf prominente Unterstützung berufen: Künstler wie U2, R.E.M., Prince und Bush haben bereits ihre Zustimmung zu Loves Äußerungen bekundet.

Diese und noch mehr News gibt es bei eyedoo.de.



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