Jay-Z, Puff Daddy und Lauryn Hill beschäftigen Anwälte

Reimtreter in den USA und das Gesetz

12.02.2001, 19:39, Text: Autor unbekannt

Dass amerikanische Rapstars die mentale Standleitung zu Justitia liegen haben, ist keine Überaschung mehr. Bei Jay-Z, Puff Daddy und Lauryn Hill geht es ausnahmsweise jedoch nicht um Mord oder Drogenmissbrauch, sondern das Kleingedruckte.

Rapstar Jay-Z kündigte an, seinen Kollegen Sean "Puff Daddy" Combs zu verklagen, weil dieser ihm Geld für ein Stück schuldet, das sie 1999 gemeinsam aufgenommen haben. Bei dem Streit geht es um die Summe von 150.000 DM - für beide Schwerverdiener kein Zacken, den sie sich aus der Krone brechen würden. Allein Puff Daddy verdiente im letzten Jahr gut 350 Millionen DM. Am Rande: Jay-Z taucht übrigens auch auf der Liste der Musiker auf, mit denen Missy "Misdemeanor" Elliott für ihr nächstes Album, das im Mai erscheinen soll, zusammenarbeitet.
[Quelle: bbc.co.uk]

Und auch Rapdame Lauryn Hill, neben Pras und Wyclef Jean Mitglied der Fugees, machte Erfahrungen mit dem Gesetz.

Sie wurde von vier Musikern verklagt, die mit ihr an dem Album "The Miseducation Of Lauryn Hill" gearbeitet haben. Die Musiker verlangten entsprechende Credits und Tantiemen. Jetzt einigten sich die Kläger, Lauryn Hill, ihre Plattenfirma und ihr Management - unter welchen Bedingungen, wurde nicht bekannt.
[Quelle: rollingstone.com]



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