
Web 2.0 und so...
Wunderkind RSS
17.02.2007, 16:00, Text:
Moritz Sauer
Mit RSS bleibt man am Puls der Zeit. Das Dateiformat ermöglicht nicht nur die eigene personalisierte elektronische Zeitung, sondern informiert den Benutzer in Echtzeit über aktuelle Geschehnisse. Ob Blogosphäre oder News aus aller Welt, mit dem richtigen Wissen und den richtigen Werkzeugen ist RSS ein echtes Kinderspiel.
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die viel erreichen können. Dazu gehört unweigerlich die RSS-Technik, die auch für Podcasts genutzt wird. Eine RSS-Datei ist ein auf XML basierendes Dateiformat für die Verbreitung von Website-Inhalten, auch \\\"Syndication\\\" oder auf Neudeutsch \\\"Syndizierung\\\" genannt. In Form von RSS-Dateien, auch RSS-Feeds oder kurz Feeds genannt, veröffentlichen Webseitenbetreiber die Schlagzeilen ihrer Seiten in einheitlicher, maschinenlesbarer Form. Natürlich bietet Euch auch intro.de eigene RSS-Feeds an. Und damit es schön übersichtlich bleibt, gleich ein ganzes Bündel:
- RSS-News
- RSS-Reviews
- RSS-Konzertnachlesen
- RSS-Audio/Video - Hören
- RSS-Audio/Video - Sehen
- RSS-Magazinartikel
Und wozu taugen diese komischen RSS-Dateien? Ganz einfach: Stell Dir vor, Du surfst jeden Tag Unmengen von Webseiten ab, wühlst Dich durch Berge voller Banner, liest unwichtige Nachrichten und verschwendest einfach Zeit auf Seiten, die gar nicht aktualisiert wurden. Mit einem Programm - Newsaggregator genannt -, liest Du die RSS-Feeds und bist klar im Vorteil. Dabei kann man sich einen Newsaggregator wie eine Nachrichtenagentur vorstellen. Das Programm erleichtert Dir Arbeit, spart Zeit und sammelt die Nachrichten automatisch ein. Wie Deine persönliche Zeitung dann aussieht, kannst Du selbst bestimmen.
Um News-Aggregatoren auszuprobieren, muss man nicht direkt ein neues Programm installieren. Denn es gibt auch kostenlose Online-Aggregatoren. Allen voran empfiehlt sich der RSS-Reader der Datenkrake Google oder Bloglines.
Profis, Spielkinder und Menschen mit Herz für Remixe nutzen obendrein Yahoo! neuestes Web 2.0-Werkzeug. Das Ding nennt sich Pipes und hilft Dir eigene Feeds zusammenzuschrauben. Mit Pipes lassen sich Informationen lustig Filtern, Sortieren und neu zusammenstecken. Ach, und sollte mal eine Website keinen RSS-Feed besitzen, dann bastelt man sich mit Ponyfish eben einen selbst.
Natürlich lassen sich RSS-Feeds auch selbst bauen. Zum Beispiel für die eigene Website. Mehr technischen Schnickschnack und eine ausführliche Anleitung, wie man einen eigenen RSS-Feed baut, findet Ihr in meinem Tutorial News- und Musikabonnement mit RSS und Podcast in Form eines PDFs.
Moritz \\\"mo.\\\" Sauer ist Musikliebhaber und Internet-Addict mit Herz und Seele. Als freier Journalist und Buchautor betreut der Kölner sein eigenes Netzkultur-MP3-Magazin Phlow. Für Intro berichtet mo. regelmäßig über neue Web-Trends.
Artikel kommentieren
Mehr Infos
Kommentare
Artikel kommentieren - Mehr Forumsdiskussionen
Social Network Login

Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
MEIST GEKLICKT
- 01 Ramona Leiß hat mein Leben zerstört...
- 02 So war der Tatort gestern - »Versc...
- 03 »Gähn... Titten!« - Dschungelcamp ...
- 04 So war der Tatort gestern - »Kein ...
- 05 Die Radost Bokel Ultras - Dschunge...
- 06 Grooveshark - Update: GEMA veröffe...
- 07 So war der Tatort gestern - »Schmu...
- 08 Lana Del Rey - Karriere-Speedfreak...
- 09 So war der Tatort gestern - »Todes...
- 10 »Ich will auch'n Opossum!« - Dschu...
- ... mehr


