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Web 2.0 und so...

Portable USB-Aufnahmegeräte

05.03.2009, 16:36, Text: Moritz Sauer
[1 Kommentar]

Manchmal versüßen einem die kleinen Geräte das Leben. Als DJ, Musiker oder Journalist nimmt man gerne seine Arbeit auf und anschließend mit.  Professionelle MP3-Recorder kosten da schnell mal 400 €. Eine schnuckelige Alternative ist das portable Aufnahmegerät namens iKEY Plus.

Während das Gerät auf der einen Seite Mikro-, Line- und Schallplattenspieler-Eingang bietet, steckt man auf der anderen Seite einen USB-Stick rein und los geht's mit der Aufnahme als MP3 oder WAV! Der iKEY Plus ist eine kleine Keksdose (138mm x 28mm x 83mm), die nicht ganz so groß ist, wie zwei nebeneinander liegende Zigarettenschachteln.


Das kleine Hardware-Döschen verfolgt ein Ziel: Aufnahmen von externen Soundquellen und die direkte Digitalisierung auf Datenträger mit USB-Anschluss. In meinem Test kam ein Gigabyte-USB-Stick zur Anwendung. Die Sounds nimmt man wahlweise als reine WAV-Datei oder als MP3 mit Bitraten von 128 bis 320 kbps auf. Das Gerät richtet sich insbesondere an Live-Musiker, DJs und Journalisten, die unterwegs Aufnahmen machen möchten.

Aussstattung des iKEY Plus

Bei der Ausstattung habe ich nicht schlecht gestaunt, denn es sind wirklich alle essentiellen Bestandteile da. Neben dem üblichen Netzteil liefert der Hersteller sowohl eine gepolsterte Tasche für das Gerät als auch ein Stereomikrofon. Auch ein Cinch-Kabel ist dabei und zwei Paar Schraubensätze, aber dazu gleich mehr. Das einzige was fehlt, sind Batterien. Nett, aber in meinen Augen vollkommen unnötig sind die dünnen Metallplatten, mit denen man sein Gerät auf der Frontseite entweder metallicrot, schwarz oder silbern verzieren kann.



Aufnehmen und Arbeiten mit dem iKEY Plus

Einen dicken Pluspunkt bekommt die Anleitung. Die ist durchweg gelungen, die Abbildungen sind hervorragend zu verstehen und der Quickstart für die unterschiedlichen Einsatzfelder des iKEY Plus greift jedem unter den Arm. So eine Art: Hier-geht's-lang! Das einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre noch ein etwas eindeutigerer Hinweis darauf gewesen, dass man den USB-Stick vorher formatieren sollte. Meiner war im NTFS-Format formatiert und der iKEY Plus verweigert erst einmal die Kooperation. Gelungen ist auch das "Interface". Programmatisch wurden die drei Arbeitsfelder getrennt. Während LEDs und zwei Knöpfe die Aufnahme und Qualität steuern, findet man auf der einen Seite alle Anschlüsse für USB, Power und On/Off und auf der anderen Seite die Sound-Eingänge für Mikrofon, Line-In (Cinch) und einen dreifach Schalter für die Wahl der Klangquelle.


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  • User: pinion
  • pinion 07.03.2009 | 14:05:27

    Bleibt nur die Frage über die Qualität bei den verschiedenen Möglichkeiten. Mich würde zB interessieren, ob man annehmbare Qualität bei Livemitschnitten erwarten kann, wenn man über ein Stereomikro aufnimmt?