Sequel 2
The Saga Continues
19.08.2008, 12:13, Text:
Bodo Scheup
Ab sofort flimmert die erste Fortsetzung zum aktuellen Blockbuster von Steinberg über die Bildschirme der Musik-Community: Sequel 2. Eigentlich fehlt nur eine kleine Null hinter dem Titel, aber sonst ist die Sache mit Steinbergs Sequel ganz ähnlich wie mit der Hype-Blase um das Web 2.0: Spaß macht nicht das Gerede darüber, sondern allein das Selbst-Ausprobieren.
Da das auf Papier gedruckt nicht ganz so leicht geht, kurz die Basics: Sequel ist eine allumfassende Produktionssoftware, von der Aufnahme übers soundtechnische Finetuning bis zum Live-Einsatz. Komplexe Anwendungen sind runtergebrochen auf ein einfaches Konzept: Benutzerfreundlichkeit. Die Version 2 von Sequel emanzipiert sich nun auch vom Rechner. Durch den neuen Controller Mode kann praktisch alles extern über einen MIDI-Controller gesteuert werden. Ordentlich was zum Tüfteln gibt es mit den neuen Funktionen Free Warp und Audio Reverse auf die Ohren. Zweiteres erlaubt, wenig überraschend, aber immer wieder effektiv, das Umkehren von Audiomaterial. Mit Free Warp hingegen können arg aus dem Takt geratene Signale nicht nur brav ins Rhythmusraster geschoben werden - was Sequel im Prinzip ja schon von Haus aus selbst erledigt -, sondern damit lassen sich Loops auch ziemlich einschneidend manipulieren. Und neben dem Prozessor schonenden Track Freeze und verbesserter Navigation durch die Media Bay gibt es auch frische Inhalte satt: Rock, HipHop und Industrial heißen die mit Loops vollgepackten neuen Sound-Pakete.
Sequel 2 (Steinberg, ca. EUR 100)
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