
Mini-KP Kaoss Pad
Intuitives Effektgerät
26.03.2007, 06:00, Text:
Christian Werthschulte
Das Kaoss Pad geht in die nächste Runde. Diesmal ist es in Schwarz-Rot gehalten und funktioniert unter Subversion so ziemlich aller Größenmaßstäbe. Im Format einer Hemdtasche bekommen Musiker und DJs um die 100 Effekte, die mit Filtern, Delays, Bitcrushing und Granularloopern eine ziemlich große Palette abdecken. Gesteuert werden die Effektparameter wie eh und je über ein Touchpad und einen Tab-Button für die Synchronisation mit der Trackgeschwindigkeit. Leider wird das eingehende Audiosignal am Stereo-Cinch-Eingang nur mit 48 kHz abgetastet, aber Klangqualität spielte bei der Korg-Effektreihe ja eh immer nur eine untergeordnete Rolle gegenüber dem unkomplizierten Handling und der Chance auf expressive Bedienungsgesten bei der Bühnenshow. Zum Ausgleich ist das neue Pad jetzt unabhängiger von lokalen Stromversorgern – vier Batterien sorgen für den Effektspaß on the Road. Daher darf man wohl auch gespannt auf die neue Folkmusik warten: eine Akustikgitarre, die ebenfalls batteriebetriebene MPC 500 und das Mini-KP – die perfekte Mischung für lange Abende am Lagerfeuer.
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