Gadget des Monats: DID-Piano

Virtuelles Keyboard

[Digital Information Development, www.did.bz / ca. EUR 100]

09.09.2006, 10:01, Text: Felix Scharlau
[2 Kommentare]

Erinnern Sie sich noch, als vor Monaten an dieser Stelle das ausrollbare Keyboard bejubelt wurde? Die Träume vom Touren ohne Stress und Equipmentschleppen schienen plötzlich greifbar nahe. In Anbetracht des im November erscheinenden Keyboards von Digital Information Development (DID) fühlt sich das aber im Nachhinein wie die Erfindung des Rades im Vergleich zu der des Autos an. DID gehen nämlich weiter: Ihr Keyboard ist dank Lasertechnologie komplett virtuell. Kern ist ein schwarzer Kasten von nur 10 x 3 x 3 Zentimetern Größe und 100 Gramm Gewicht, der die Umrisse eines Zwei-Oktaven-Keyboards auf jeden x-beliebigen Tisch zaubert. Per Infrarot erkennt das Gerät dann, welche Tasten gespielt werden, und gibt den Klang dank eingebauter Boxen in vier Klangfarben (Piano, Orgel, Pfeifenorgel oder Cembalo) wieder. Auch Akkorde können gespielt werden.


Unterschiedliche Anschlagsdynamiken sind zwar noch nicht umgesetzt, werden aber offenbar ab der nächsten Generation berücksichtigt. Denn sie liegen angeblich durchaus im Bereich des technisch Möglichen. Auch mit größeren Oktavumfängen sollen die Next-Gen-Geräte aufwarten. Wir sind restlos begeistert – auch wegen des Preises. Ein Stück Zukunft im heimischen Wohnzimmer sollte einem diese Investition doch wert sein.



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aus Intro #142 (September 2006)
 
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  • Take Seven 11.12.2006 | 12:45:18

    Ohne Anschlagdynamik macht das die feine Idee ein bißchen kaputt. Abwarten.

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