
Gitarren-Verzerrer
Der Ex-Sound der Subversion
27.03.2006, 12:12, Text:
Felix Scharlau,
Felix Scharlau
Verzerrung ist der Jahrzehnte alte Kartentrick der Rockmusik. Aber wir sehen ihn immer noch gerne. Songs werden durch Verzerrung veredelt, dramaturgisiert und emotional aufgeladen. Eine Distortion-Gitarre im Refrain war vor circa 40 Jahren symbolisch der Ort, an dem die Anstößigkeit einer ganzen Jugendbewegung reüssierte. An dem Rockmusikgegner die Rebellionsabsichten der Musiker vermeintlich bestätigt sahen. Ganz schön viel Verdienst für ein Effektgerät, das lediglich ein Eingangssignal übersteuert, bis es zerrt. Was oft verkannt wird: Diese Sound-Erfolgsgeschichte wurde zum Glück ständig von technischen Innovationen befeuert. Denn obwohl eine verzerrte Gitarre in moderner Rockmusik inhaltlich nur noch selten für etwas einsteht - als Konsequenz aus rein nostalgischen Gründen dem zum Teil miesen Verzerrer-Sound von The Who hinterherzuweinen ist absurd.
Dagegen bietet beispielsweise ein aktuelles Modell wie der Röhrenverzerrer \"Hot British\" (von Tonebone; ca.
Artikel kommentieren
Mehr Infos
Kommentare
Artikel kommentieren - Mehr Forumsdiskussionen
Social Network Login

Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
VERWANDTE ARTIKEL
- » Heimspielticker 04.07.06 - The Ner...


