Sony Cybershot DSC-T7

Digitalkamera

25.10.2005, 13:01, Text: Sandro Boege, Sandro Boege

Sony / ca. EUR 340

Sony sagt: Diese Kamera passt in jede Hosentasche, wobei das Wort \"jede\" in diesem Fall sogar durch Versalien hervorgehoben wurde, um dem Ganzen den nötigen Nachdruck zu verleihen. Tatsächlich ist die DSC-T7 sehr klein, vor allem flach, sodass sie vermutlich wirklich in die allermeisten Taschen passen dürfte, die ins Textil, welches man am Körper trägt, eingenäht sind. In alle anderen natürlich auch.

Den technischen Schnickschnack sollte man aber dennoch nicht aus den Augen lassen. Die Rückseite der T7 wird zu einem Großteil vom Display eingenommen. Ansonsten wurde hier offenbar Wert darauf gelegt, so wenig Knöpfe und Tasten wie möglich zu platzieren, was ja, zumindest wenn die Steuerung der Kamera dadurch nicht an Effizienz verliert, durchaus positiv ist.

Die Optik, wie bei allen Sony-Kameras, wurde wieder von Carl Zeiss beigesteuert und garantiert demnach, natürlich neben all den anderen Vorzügen, auch sehr gute Schärfe. Schade ist allein, dass die geringe Größe der Kamera mit Sicherheit auch Auswirkungen auf die Lichtstärke (3,5-4,4 bei einem Zoombereich von 38-114 mm, in KB-Format umgerechnet) hat, wobei jene vermutlich nur selten bemerkt werden dürfte, denn die T7 sieht ihr Einsatzgebiet vor allem im Bereich der Immer-dabei-Schnappschuss-Kamera, und hier geht es ja weniger um ernsthafte Fotografie und die Überlegung, welche Blende beim Motiv am besten wäre, sondern ums schnell gemachte Bild, ohne sich um Einstellungen kümmern zu müssen. Eben deswegen fehlt wohl auch die Möglichkeit, Belichtung und Blende manuell einzustellen. Die T7 besitzt nur eine Automatik, die durch eine Belichtungskorrektur und die Wahl der verschiedenen Motivprogramme angepasst werden kann. Dort kann man unter anderem auch ein Programm mit dem Namen \"Vergrößerungsglas\" auswählen, welches dann die Makro-Funktion aktiviert. Damit ist es möglich, dem Motiv bis auf einen Zentimeter auf den Pelz zu rücken. Neben diesen Programmen existiert aber auch noch die Option für eine automatische Belichtungsreihe, die den Weg zum gewünschten Ergebnis auf jeden Fall erleichtert.

Sollte der Wunsch aufkommen, das eine oder andere Bewegtbild aufzunehmen, bietet die T7 hier natürlich ebenfalls die passende Funktionalität und speichert die Filme bei bester Qualität immerhin mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln bei fernsehgleichen 30 Bildern pro Sekunde.

Als Fazit bleibt eigentlich nur zu sagen, dass die Kamera ziemlich explizit auf den Schnappschuss-Chrakter hin konzipiert wurde und daher optimal für all jene ist, die keine Lust haben, sich großartig mit den gebotenen Funktionen auseinander zu setzen, sondern lieber ohne Stress auf die Schnelle ein Foto im Kasten haben. Allen anderen sei eher eine Kamera empfohlen, welche dem Benutzer mehr Möglichkeiten gibt, auf das Bildergebnis einzuwirken.



Artikel kommentieren
aus Intro #133 (November 2005)
 
  • Mehr Infos

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • VERWANDTE ARTIKEL

  •  
 
 
Anzeige
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.