Lumix DMC-FX9

Digitalkamera

29.09.2005, 13:25, Text: Bodo Scheup, Bodo Scheup

Panasonic / ca. EUR 479,- (UVP)

Das Konzept Digitalkamera wird hier einfach mal als bekannt vorausgesetzt, und da es viel zu erzählen gibt zur Lumix DMC-FX9 von Panasonic, soll es auch gleich und ohne langen Einleitungsfirlefanz an die harten Fakten gehen. Die FX9 ist eine Kompaktkamera mit einer Bildauflösung von bis zu 6 Megapixel, überraschend reichhaltigem Innenleben und nicht zuletzt einer kaum zu leugnenden Eleganz im Erscheinungsbild.

Ein - Achtung, Wortspiel von rechts! - regelrechter Hingucker ist das mit 2,5 Zoll Diagonale wirklich verschwenderisch große LC-Display, das den verfügbaren Platz auf der Rückseite der Kamera so weit wie möglich ausnutzt und mit einer gut aufgelösten und farbtreuen Darstellung überzeugen kann.

Größer geht's bei Kompaktkameras nicht mehr, denn dann müsste ja wiederum das ganze Teil größer gebaut werden. Zusätzliche Aufmerksamkeit wird auch über den Stylefaktor erzeugt. Wie von den Vorgängermodellen der Lumix-FX-Serie schon gewohnt, wird die Kamera in verschiedenen Farben angeboten, als da wären: Silber, derzeit ja der standardisierte Anstrich in diesem Segment, Matt-Schwarz, das mit der Gelassenheit einer etablierten Technik auf die klassische Ästhetik von Fotoapparaten blickt und Oldschool eben wieder als charmantes Style-Statement begreift, und nicht zuletzt Himbeerrot, für ausgeflippte Typen bzw. wenn es denn zur Farbe des gerade getragenen Sneakers oder Handtäschchens passt.

Mit ihren Maßen von ca. 9,5 mal 5 mal 2,5 Zentimetern und einem Fliegengewicht von rund 155 Gramm entspricht die Lumix DMC-FX9 äußerlich also ziemlich genau der FX8, aber eben mit noch mal einem Megapixel mehr sowie weiteren Feinheiten und Verbesserungen im Innenleben der Kamera. Dazu müssen nun ein paar Daten runtergerattert werden. Wichtigstes Merkmal neben der Auflösung von 6 Megapixel ist wohl das Objektiv: Die FX9 wurde mit einem Leica-Objektiv mit dreifach Zoom von 35 bis 105 mm Brennweite bestückt. Eine Lumix-Besonderheit ist der optische Bildstabilisator (OIS), der etwaige Zitterpartien der Fotografenhände - z. B. vor dem ersten Kaffee, bei längeren Belichtungszeiten oder nach dem achten Bierchen - überraschend gut ausgleicht. Wie das geht? Hier ein kleines Zitat aus dem klein Gedruckten der Gebrauchsanleitung: \"Sensoren prüfen 4000 Mal in der Sekunde die Stabilität des Bildes und gleichen Verwacklungen mit Hilfe einer beweglichen Linse im Objektiv aus.\" Zusätzlich zu dieser technischen Wunderleistung gibt es 15 Motivprogramme, die von \"Sternenhimmel\" (für lange Belichtungszeiten) über \"Kerzenlicht\" (für romantische Momente) bis hin zu \"Baby\" (für Eltern) reichen. Außerdem sind Videoaufnahmen in VGA möglich (Ton, Mikro und Lautsprecher sind an Bord), deren Dauer nur vom verfügbaren Speicherplatz begrenzt wird. Stichwort Speicher: Die Daten werden auf eine SD-Memory-Card oder Multi-Media-Card gebannt, wobei die im Lieferumfang enthaltene 16-MB-Card natürlich sehr mickrig ist.



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aus Intro #133 (November 2005)
 
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