
fairliebt
Es geht auch anders
23.10.2006, 06:00, Text:
Kay Alexander Plonka
Es gibt noch Hoffnung: Wiebke Hövelmeyer und Mathias Ahrberg aus Hamburg verkaufen T-Shirts, die fair hergestellt wurden. Aber was bedeutet das eigentlich? Da sich viele Billiganbieter und die meisten Plagiat-Hersteller einen Dreck darum scheren, unter welchen sozialen, politischen oder umweltverträglichen Bedingungen die Textilien oder Rohstoffe (z. B. Baumwolle) entstehen, wird schnell klar, was fair bedeuten kann. Wiebke und Mathias wagen den Versuch, fair gehandelte Kleidung losgelöst vom klassischen Räucherstäbchen und Esoterikbedarf-Klischee zu etablieren. Die beiden beziehen ihre Shirts von der ostafrikanischen Kleinbauernkooperative LamuLamu. Die dort verarbeitete Biobaumwolle stammt aus kontrolliertem Anbau nach EU-Richtlinie. Die ausgesuchten Produzenten verpflichten sich, alle geltenden Sozialstandards einzuhalten. Zudem ist sichergestellt, dass beim Anbau keine Pestizide und Chemikalien zum Einsatz kommen, zum Schutz von Bauern, Pflückern, Textilarbeitern, Konsumenten und letztendlich der Umwelt. Ein ökologisch bedrucktes T-Shirt von fairliebt kostet 20, ein Spaghetti-Top 18 Euro, das ist mehr als nur fair.
www.fairliebt.com
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