Resist

No Shopping Shopping

27.09.2005, 16:17, Text: Andreas Grüter, Andreas Grüter

Die Nase voll von ausufernden Supermarktbesuchen und sinnlosem Trendshopping? Bereits alles Notwendige im überquellenden Kleiderschrank? Für immer im Dispo und dennoch hart an der Nadel des Konsums? Resist hilft! Der im Rahmen von Esquisse (Australien) und Designmai (Berlin) prämierte konsumierbare Antikonsumgüter-Entwurf der Berlin/Sydney-Designachse Thomas Schneider und Anja Lorenz rettet nicht nur vor dem persönlichen Bankrott, sondern überzeugt durch ein ausgefeiltes Brandkonzept, das so manch eine Lifestyle-Company recht blass aussehen lassen dürfte. Neben der Handy Gap (einer Tasche ohne Boden), der List Light (einer sich selbst löschenden Einkaufsliste) und dem Shopper Stopper (einem Keil zur Fixierung von Einkaufswagen) wurden mit Log Out, dem Zehn-Punkte-Plan zur Erreichung von Hausverboten, und der Diebstahlalarm auslösenden Sicherheitskarte Outsider hilfreiche Gefährten für das willensschwache Shop-til-you-drop-Klientel entwickelt.

Das sich aus insgesamt neun Produkten zusammensetzende revolutionäre \"Pièce de Résistance\"-Programm besteht derzeit lediglich aus grafisch und technisch versiert umgesetzten Prototypen, die laut telefonischer Auskunft der Berliner Niederlassung jedoch jederzeit auch für den freien Markt realisiert werden können. Anfragen und Angebote bezüglich Massenproduktion und limitierten Sammlereditionen bitte an www.resist-noshopping.com.



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aus Intro #133 (November 2005)
 
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