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Avatar - Aufbruch Nach Pandora

Etwas Besseres als die Realität

30.11.2009, 15:33, Text: Raphael Schmidt

James Cameron schuf »Aliens« und den »Terminator«. Jetzt gesellt sich die Gattung »Avatar« zu seinem phantastischen Ensemble - und setzt neue Massstäbe.

Was dem einen sein Hobbit, ist dem anderen sein Avatar. Nichts kann vielfältiger sein als ein moderner Fantasyfilm. Und niemand geht mit den unendlichen Möglichkeiten des Genres kreativer um als James Cameron. Andere Regisseure mögen zufrieden damit sein, kitschige Träumereien zu inszenieren. Der Vater des »Terminator« arbeitet nicht nur mit den fettesten 3D-Effekte am Markt, sondern verpasst dem Genre zudem ein Sozialbewusstsein.

»Avatar« dreht sich um einen Elitesoldaten, der für ein ganz besonderes Programm auserwählt wurde. Die Menschheit plant die Kolonialisierung eines fernen Planeten durch genetisch aufgemotzte Stellvertreterkreaturen – Avatare. In dieser Gestalt kann man sich geschickt an die Eingeborenen von Pandora – eindrucksvolle Phantasiewesen! – heranpirschen. Camerons Projekt sorgt unter Fans schon seit geraumer Zeit für Vorfreude. Nun wird der Kinobesuch ihrer Träume 166-minütige Realität. Und was für eine! »Avatar« bietet nicht nur eine zupackende Story mit dem Zeug zum Klassiker des 21. Jahrhunderts, sondern auch ein imposantes Action-Level. Die großartige Sigourney Weaver (»Aliens«) fehlt ebenfalls nicht. An der Schnittstelle zwischen Autorenfilm und Popcornkino ist ein genialer Phantast am Werk.



Kinostart: 17.12.2009
Fox



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