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Need For Speed: The Run

Riders On The Storm

16.11.2011, 09:53, Text: Gregor Wildermann

Es mag in Vergessenheit geraten sein, aber Konsolenspiele sollten als Zwillingsschwestern der Spielhallenautomaten einst zwei Dinge schaffen: Spaß machen und ohne lange Erklärung auskommen.

Während viele Autorennspiele heute an einen komplizierten Modellbausatz mit 3465 Teilen erinnern, ist die »Need For Speed«-Reihe schon immer eine Art Hot-Wheels-Racer gewesen. Bunt, schnell und unverwüstlich. Was nicht bedeuten muss, dass Sinn und Zweck der Geschichte von »The Run« im Straßengraben landen müssen: Das Spiel handelt von Jack, der ein illegales Rennen quer über den amerikanischen Kontinent gewinnen muss. Mit dem Weg von San Francisco nach New York sorgten die Entwickler logisch für die im Genre unabdingbare Abwechslung: Von düsteren Straßenschluchten bis zu eisigen Bergpässen ist alles vertreten.

Außerdem ist »The Run« dank eines Dutzend Gegners und ständig neuer Hindernisse kein Spiel der stillen Momente. Die Fahrphysik des Sportwagen-Line-ups erinnert eher an tieffliegende Düsenjets, selbst der Nachbrenner ist da natürlich inbegriffen. Realistisch? Nein. Aber genau deshalb verschwenden wir unsere Zeit ja mit diesen Spielen.

»Need For Speed: The Run« für Xbox 360, PS3, PC, WII und 3DS (EA)



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aus Intro #198 (Dezember 2011/Januar 2012)

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