Batman
Arkham City
12.10.2011, 16:34, Text:
Gregor Wildermann
Zwischen 1986 und 2008 erschienen mehr als 20 Batman-Videogames. Man kann verstehen, was Spielentwickler an der Figur reizt: gesetzlos, aber doch mit edlen Motiven.
Ein Muskelpaket, aber eines mit Rückgrat und Moral. Und dann wären da noch die Gadgets und Gegner, die ganze Lexika füllen könnten. Wie Christopher Nolan auf der Leinwand erfand auch der Londoner Entwickler Rocksteady den Comic-Helden dank einer geschickten Neukombination diverser Spielelemente 2009 für die Computerwelt neu: Emmy-Preisträger Paul Dini legte Batman in »Arkham Asylum« als Mischung aus Sherlock Holmes und Snake Plissgen an.
In der Fortsetzung dient ein neues Super-Gefängnis, fünfmal größer als Arkham Island, als Schauplatz im Kampf gegen das Verbrechen. Batman kann nun auch durch Wände schlagen, darf mit neuem Batcape die Weite der Anlage erkunden, und ein überarbeiteter Detektivmodus (mit Röntgensicht) macht dessen Einsatz deutlich taktischer. Und weil Langeweile der größte Feind aller Videospieler ist, sorgen Two-Face, Mr. Freeze, Bane, Hugo Strange, Joker (wieder synchronisiert von Mark Hamill), Robin und Catwoman für Abwechslung. Das berühmte Haar in der Suppe stellen lediglich manche Steuermethoden der Gadgets dar, die etwas Übung abverlangen. Aber wurde Batman jemals etwas geschenkt?
»Batman: Arkham City« für Xbox 360, PS3 und PC (Warner)
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